Ehrliche Antworten.
Alles, was Betriebe vor dem ersten Gespräch wissen wollen – inklusive der Punkte, an denen wir abraten. Wenn Ihre Frage fehlt, schreiben Sie sie in die Warteliste, wir beantworten sie persönlich.
Markt und Machbarkeit
- Der Arbeitsmarkt ist leer. Wie wollen Sie da helfen?
- Richtig und falsch. Richtig ist: Es kommen zu wenige nach – bis 2034 gehen 296.000 Beschäftigte in Rente, 118.000 kommen nach (IW Köln / Impuls-Stiftung). Falsch ist der Schluss daraus. Die Servicetechniker, die Sie suchen, arbeiten heute in Betrieben im Umkreis von 60 Kilometern. Sie wissen nur nicht, dass es Sie gibt und was Sie bieten: Neun von zehn Anzeigen im Maschinenbau nennen kein Gehalt, und 98 von 100 Betrieben erscheinen bei Google Jobs überhaupt nicht (eigene Auswertung von 23.707 Stellen der Bundesagentur und 244 Firmenseiten, 2026). Genau dort setzen wir an.
- Woher weiß ich, ob sich das für uns lohnt?
- Das ist keine Gefühlsfrage, sondern eine Bierdeckelrechnung: Was kostet Sie die offene Stelle je Monat – an Überstunden, verschobenen Wartungsterminen, abgelehnten Aufträgen? Eine Anzeige im Maschinenbau steht im Median 106 Tage, jede dritte länger als ein halbes Jahr (eigene Auswertung von 23.707 Stellen der Bundesagentur, 2026); nach rund 120 Tagen übersteigen die Vakanzkosten ein volles Bruttojahresgehalt der Stelle. Im Vakanzrechner setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein, im Gespräch rechnen wir es gemeinsam durch.
- Wir haben keine Personalabteilung. Wer macht das bei uns?
- Niemand. Genau darum geht es. Wir bauen die Stelle nicht bei Ihnen zum Selbermachen auf, wir schalten sie: Anzeige, Karriereseite, Bewerbungsstrecke, Kampagne – fertig eingerichtet auf Ihren Namen. Ihr Aufwand bis zur ersten Bewerbung ist eine Freigabe. Danach entscheiden Sie nur noch, wen Sie sehen wollen. Die nächste Stelle starten Sie in Minuten: Titel eintragen, Haken setzen, live. Keine Schulung, kein Projekt, keine Monatsgebühr.
- Was kostet das – ungefähr?
- Einmalig, nicht monatlich. Die Größenordnung liegt unter einem einzigen Vermittlungshonorar für dieselbe Stelle – bei einem Servicetechniker mit 52.700 Euro Jahresgehalt sind das rund 10.500 Euro, die ein Vermittler nimmt. Den genauen Betrag nennen wir im Erstgespräch, weil er von Rolle, Gebiet und Zahl der Stellen abhängt. Was nicht kommt: Retainer, Monatspauschale, Prozente vom Gehalt.
- Wir brauchen das nur saisonal. Geht das?
- Ja. Anzeigen und Kampagne lassen sich anhalten und wieder anwerfen – der Aufbau bleibt bestehen und wird nicht neu berechnet. Landtechnik, Kältetechnik und Heizungsbau starten typischerweise vor der Saison und pausieren danach.
- Was passiert, wenn sich die Regeln bei Meta oder Google ändern?
- Die Konten laufen auf Ihren Namen, die Zielgruppen und Vorlagen liegen bei Ihnen – eine Regeländerung nimmt Ihnen davon nichts weg. Wenn Sie wollen, dass wir solche Änderungen für Sie nachziehen, buchen Sie die Begleitung monatlich dazu. Voraussetzung für die Garantien ist sie nicht.
- Betriebsrat und Datenschutz – was müssen wir vorbereiten?
- Bewerberdaten liegen in der EU, wir arbeiten als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO, der Vertrag liegt vor Start unterschrieben vor. Für den Betriebsrat relevant ist § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG, wenn eine neue technische Einrichtung Leistungsdaten erfassen könnte – unsere Strecke tut das nicht, und wir liefern die Unterlagen dafür mit. In Betrieben mit Gremium empfehlen wir, den Betriebsrat vor dem Start einmal einzubinden; das kostet ein Gespräch, nicht ein Projekt.
- Ab wie vielen Stellen rechnet sich das?
- Ab zwei technischen Stellen im Jahr. Ein Vermittler nimmt 15 bis 25 Prozent vom Jahresgehalt – bei zwei Besetzungen ist das die Größenordnung, in der sich ein eigener Aufbau gegen die wiederkehrende Rechnung trägt. Ab da zahlen Sie einmal statt jedes Mal. Wer alle paar Jahre eine einzelne Stelle besetzt, fährt mit einem Vermittler günstiger – und dann sagen wir das, statt Ihnen etwas zu bauen, das Sie nicht auslasten.
Was wir zusagen
- Was garantieren Sie?
- Zwei Dinge, beide schriftlich im Vertrag. Erstens die Bewerbergarantie: die erste Bewerbung binnen 72 Stunden nach Start – nicht erste Sichtung, nicht erster Report, sondern eine Bewerbung von einem Menschen, der für Ihre Stelle infrage kommt. Zweitens die Einstellungsgarantie: Bleibt die zugesagte Stelle offen, arbeiten wir ohne weiteres Honorar weiter, bis sie besetzt ist. Besetzt heißt dabei nicht „Gespräch geführt", sondern beidseitig unterschriebener Arbeitsvertrag.
- Garantieren Sie, dass wir jemanden einstellen?
- Ja – schriftlich, und mit einer klaren Definition: Besetzt ist die Stelle, wenn Sie und eine von uns zugeführte Person einen Arbeitsvertrag beidseitig unterschrieben haben. Bleibt sie offen, arbeiten wir ohne weiteres Honorar weiter. Damit die Garantie greift, brauchen wir Ihre Mitwirkung, und die steht im Vertrag statt im Kleingedruckten: Rückmeldung zu jeder zugeführten Person binnen 48 Stunden, vereinbarte Gespräche binnen zehn Werktagen, unveränderte Rahmenbedingungen. Wer das Verfahren abbricht oder das Stellenprofil nach Vertragsschluss umbaut, verliert den Anspruch – das sagen wir vorher, nicht hinterher. In unseren bisherigen Fällen lagen zwischen Start und Einstellung im Schnitt 24 Tage.
- Wie viele Bewerbungen bekommen wir?
- Darauf geben wir keine Zusage, und das ist Absicht. Garantiert wird die Besetzung, nicht die Menge. Ein Anbieter, der Bewerbungszahlen verspricht, optimiert auf Menge – Sie brauchen genau einen Richtigen, und jede unpassende Bewerbung kostet Ihren Serviceleiter Zeit, die er nicht hat.
- Wie schnell ist die Stelle besetzt?
- Die erste Bewerbung liegt nach 72 Stunden vor. Bis zur Einstellung vergingen in unseren bisherigen Fällen im Schnitt 24 Tage. Wie schnell es bei Ihnen geht, hängt an zwei Dingen, die Sie steuern: wie schnell Sie einladen und wie klar die Stelle beschrieben ist. Zum Vergleich: Der Branchenschnitt für eine technische Fachposition liegt bei 106 Tagen (eigene Auswertung, 23.707 BA-Stellen, 2026).
Das System und der Betrieb danach
- Wir hatten schon zwei Personalvermittler. Was ist hier anders?
- Der letzte Schritt. Ein Personalvermittler liefert einen Kopf gegen Honorar; bei der nächsten Stelle beginnt dieselbe Rechnung von vorn, und der Betrieb steht genau da, wo er vorher stand. Wir bauen das System in Ihrem Haus auf und übergeben es mit Zugängen und Vorlagen. Der Unterschied ist nicht die Kampagne – der Unterschied ist, wem danach die Konten gehören.
- Wer betreibt das System ab dem ersten Tag?
- Bis die Stelle besetzt ist: wir. Danach läuft es weiter, ohne dass jemand bei Ihnen etwas bedienen muss. Die nächste Stelle starten Sie per Knopfdruck: Profil austauschen, veröffentlichen, fertig. Kein Briefing, kein neuer Auftrag, keine Rechnung von außen. In der Praxis macht das die Personalabteilung, in kleineren Betrieben die Assistenz der Geschäftsführung oder der Serviceleiter selbst. Es ist alles schriftlich hinterlegt – nicht, weil Sie es lesen müssen, sondern damit die Antwort verfügbar ist, wenn die Person wechselt, die es sonst im Kopf hat.
- Wenn das System uns gehört, wovon leben Sie dann?
- Davon, dass wir jedes Jahr neue Betriebe aufbauen – nicht davon, dass alte nicht fertig werden. Das ist der ehrlichste Punkt an diesem Angebot und gleichzeitig der Grund, warum ein Personalvermittler, eine Zeitarbeitsfirma und eine Retainer-Agentur ihn nicht machen können: Er greift ihr eigenes Geschäftsmodell an. Wer Begleitung ab dem ersten Tag will, bekommt sie – freiwillig, kündbar, nie Voraussetzung.
- Sind wir danach an Sie gebunden?
- Nein. Karriereseite, Anzeigenkonten, Zielgruppen und alle Bewerberdaten gehören Ihnen. Endet unsere Besetzungsphase, bleibt das System stehen – keine Plattform, die Sie mieten, kein Zugang, den wir Ihnen abdrehen könnten. Wir bleiben, wenn es sich lohnt, nicht, weil Sie müssen.
Gebietsschutz und Warteliste
- Warum nur ein Betrieb pro Fachrichtung und Gebiet?
- Weil Servicetechniker und Industriemechaniker regional gewonnen werden. Zwei Systeme, die im selben Einzugsgebiet um dieselben Leute werben, entwerten beide – die Anzeigen konkurrieren gegeneinander, und die Kosten steigen für zwei Kunden gleichzeitig. Deshalb bauen wir pro Fachrichtung und Einzugsgebiet nur einen Betrieb auf.
- Warum steht auf Ihrer Seite eine Warteliste?
- Weil die Plätze pro Fachrichtung und Gebiet begrenzt sind und derzeit vergeben. Sie tragen sich mit Postleitzahl und Website ein, wir ordnen Ihr Gebiet ein und melden uns schnellstmöglich zurück. Ist Ihr Gebiet belegt oder die Stelle nicht besetzbar, sagen wir ab – ehrlich, bevor Sie Zeit verlieren.
- Was kostet das?
- Ein Bruchteil dessen, was die offene Stelle Sie im selben Zeitraum kostet. Eine technische Fachposition steht im Median 106 Tage offen (eigene Auswertung, 23.707 BA-Stellen, 2026); nach rund 120 Tagen übersteigt der Leerstand ein volles Bruttojahresgehalt der Stelle. Was der Aufbau genau kostet, hängt an der Zahl der Rollen, Standorte und Gebiete – das gehört an Ihre Zahlen, nicht auf eine Website, und wir sagen dort auch, wann es sich für Sie nicht lohnt. Was hier feststeht: ein einmaliger Aufbau. Kein Retainer, kein Honorar je Kopf, keine Lizenz.
Begleitung ab dem ersten Tag
- Brauchen wir die Begleitung?
- In den meisten Fällen nein, und das ist der Punkt des ganzen Angebots. Das System ist so gebaut, dass Ihre Personalabteilung oder Ihr Serviceleiter es ohne Schulung selbst führt. Wenn Sie uns danach nie wieder brauchen, haben wir unsere Arbeit richtig gemacht.
- Ist das ein Agentur-Retainer?
- Nein. Bei einem Retainer hört der Nachschub auf, wenn das Geld aufhört – weil Konten, Zielgruppen und Daten dem Dienstleister gehören. Hier gehört alles Ihnen. Kündigen Sie die Begleitung, läuft das System weiter; es wird nur nicht mehr von uns nachgeschärft.
- Kann ich jederzeit aussteigen?
- Ja, monatlich. Und der Ausstieg kostet Sie keinen Zugang: Sie behalten Karriereseite, Anzeigenkonten, Bewerberdaten und Übergabe, weil die Ihnen bereits gehören.
- Warum nicht einfach einmal aufbauen und gut ist?
- Für den größten Teil des Systems gilt genau das – Stellenprofil, Karriereseite, Bewerbungsstrecke, Vorauswahl und Reaktionstakt ändern sich nicht. Zwei Teile veralten: die Kanäle, über die Techniker erreichbar sind, und die Arbeitgeber-Sichtbarkeit in KI-Antworten. Wer die selbst nachzieht, braucht keine Begleitung.
Fragen zu einem bestimmten Beruf oder einer Teilbranche beantworten die jeweiligen Seiten: acht technische Rollen und zehn Teilbranchen, jede mit den Fragen, die dort tatsächlich gestellt werden.
Ein Betrieb pro Fachrichtung und Gebiet. Aktuell sind alle Plätze belegt.
Tragen Sie sich ein. Sobald in Ihrem Gebiet ein Platz frei wird, melden wir uns – mit einer Einschätzung, nicht mit einem Angebot.
Wie es weitergeht
- Sie tragen sich mit Postleitzahl und Website ein. Mehr brauchen wir nicht, um Ihr Einzugsgebiet einzuordnen.
- Wir melden uns schnellstmöglich – und sagen ab, wenn Ihr Gebiet belegt oder die Stelle nicht besetzbar ist. Ehrlich, bevor Sie Zeit verlieren.
- Passt es, rechnen wir Ihr Gebiet durch: wie viele passende Fachkräfte im Radius arbeiten und was der Aufbau kostet – auch dann, wenn wir abraten.