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Social Recruiting Kosten: die drei Posten

Aufbau, Betreuung, Mediabudget – und die eine Kennzahl, die zählt. Warum niemand seriös einen Marktpreis nennen kann.

„Was kostet Social Recruiting?" ist die Frage, auf die es im Netz hunderte Antworten gibt und keine belastbare. Der Grund ist nicht Geheimniskrämerei, sondern Struktur: Der Preis besteht aus drei Posten, die Anbieter unterschiedlich mischen und gern zu einer Zahl verrühren. Wer nur nach der Zahl fragt, vergleicht Angebote, die nicht vergleichbar sind.

Zerlegt besteht der Preis aus drei Posten – Aufbau, laufende Betreuung, Mediabudget. Vergleichbar macht sie nur eine Kennzahl: Kosten je Einstellung. Alles andere ist Verpackung.

Die drei Posten

PostenWas er bezahltWoran man erkennt, ob er fair ist
Aufbau (einmalig) Stellenprofil, Karriereseite, Bewerbungsstrecke, Zielgruppen, Anzeigenkonten, Fragebogen Gehört Ihnen nach der Zahlung, was davon? Wenn die Antwort „nichts" ist, war es kein Aufbau, sondern eine Miete.
Betreuung (monatlich) Anzeigensteuerung, Nachsteuern der Zielgruppen, Vorauswahl, Reporting Skaliert die Gebühr mit der Zahl der Stellen? Wenn nicht, bepreist sie Zugang, nicht Aufwand.
Mediabudget (monatlich) Geht an Meta, LinkedIn, TikTok – nicht an die Agentur Läuft es über Ihr Werbekonto? Wenn nicht, sehen Sie die echten Kosten nie.

Am dritten Punkt verschwindet das meiste Geld. Läuft das Mediabudget über das Konto der Agentur, taucht in Ihrer Rechnung ein Gesamtbetrag auf – und Sie können nicht unterscheiden, ob 60 oder 90 Prozent davon tatsächlich als Werbung ausgeliefert wurden. Bestehen Sie auf dem eigenen Werbekonto. Es kostet nichts, dauert eine Stunde, und es ist die einzige Möglichkeit, die Kennzahl unten überhaupt zu berechnen.

Die eine Kennzahl

Kosten je Einstellung = (Aufbau + Betreuung + Mediabudget im Zeitraum) ÷ Zahl der Menschen, die angefangen haben.

Drei Regeln dazu, die alle drei wehtun:

  • Der Nenner sind Einstellungen, keine Bewerbungen. Kosten je Bewerbung ist die Kennzahl, mit der schlechte Anbieter gute Zahlen erzeugen. 300 Bewerbungen zu je 12 Euro sind wertlos, wenn keine davon anfängt.
  • Der Aufbau gehört in den Zähler – aber nur einmal. Wer ihn auf zwölf Monate umlegt, rechnet sich das erste Jahr schön. Wer ihn ignoriert, rechnet sich alles schön.
  • Der Zeitraum muss lang genug sein. Bei einer Vakanzzeit, die im Maschinenbau im Schnitt bei 106 Tagen liegt, ist eine Auswertung nach sechs Wochen keine Auswertung.

Warum niemand Ihnen einen seriösen Marktpreis nennen kann

Weil die Kosten je Einstellung im selben Modell um den Faktor fünf schwanken – abhängig von Beruf, Region und Betrieb. Ein Industriemechaniker im Ruhrgebiet und ein Servicetechniker mit Mittelspannungsberechtigung im Bayerischen Wald sind zwei verschiedene Märkte. Wer Ihnen ohne Kenntnis von Beruf, Landkreis und Einzugsgebiet eine Zahl nennt, nennt eine Zahl, die er sich ausgedacht hat.

Was Sie stattdessen verlangen können und sollten: eine Aussage darüber, ob die Stelle in Ihrem Einzugsgebiet überhaupt besetzbar ist, bevor irgendjemand ein Budget nennt. Wer diese Frage nicht beantworten will, hat sie nicht geprüft.

Der Vergleich, der die Frage eigentlich beantwortet

Die relevante Gegenrechnung ist nicht „Agentur A gegen Agentur B", sondern „laufende Ausgabe gegen einmaliger Aufbau". Bei einem Betrieb ab zwei technischen Stellen im Jahr sieht die Kurve so aus:

Laufende BetreuungEinmaliger Aufbau, dann selbst
Erste Besetzunggünstigerteurer
Ab der dritten bis fünftenteurergünstiger
Was nach zwei Jahren übrig istRechnungenKarriereseite, Konten, Zielgruppen, Bewerberdaten
Was passiert, wenn Sie kündigenZufluss endet sofortläuft weiter

Die Schwelle liegt dort, wo die Summe der Monatsgebühren den einmaligen Aufbau überholt. Bei zwei Stellen im Jahr ist das in aller Regel im ersten Jahr erreicht. Bei einer Stelle alle paar Jahre nie – dann ist Betreuung oder Personalvermittlung die richtige Antwort, und dieser Text ist nicht für Sie geschrieben.

Was Sie vor jedem Angebot fragen sollten

  1. Läuft das Mediabudget über mein eigenes Werbekonto?
  2. Was von dem, was aufgebaut wird, gehört nach Vertragsende mir – schriftlich, nicht mündlich?
  3. Wie hoch ist die Monatsgebühr bei einer Stelle, wie hoch bei vier? Wenn identisch: wofür genau zahle ich?
  4. Woran messen wir Erfolg – Bewerbungen oder Einstellungen?
  5. Ist diese Stelle in meinem Einzugsgebiet besetzbar? Wenn ja, woher wissen Sie das?

Frage fünf sortiert die Anbieter schneller als jede Preisverhandlung.

Was eine offene Stelle Sie in derselben Zeit kostet, rechnen Sie mit dem Vakanzrechner aus – das ist die Zahl, gegen die jedes Angebot antritt.


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Ein Betrieb pro Fachrichtung und Gebiet. Aktuell sind alle Plätze belegt.

Tragen Sie sich ein. Sobald in Ihrem Gebiet ein Platz frei wird, melden wir uns – mit einer Einschätzung, nicht mit einem Angebot.

Wie es weitergeht

  1. Sie tragen sich mit Postleitzahl und Website ein. Mehr brauchen wir nicht, um Ihr Einzugsgebiet einzuordnen.
  2. Wir melden uns schnellstmöglich – und sagen ab, wenn Ihr Gebiet belegt oder die Stelle nicht besetzbar ist. Ehrlich, bevor Sie Zeit verlieren.
  3. Passt es, rechnen wir Ihr Gebiet durch: wie viele passende Fachkräfte im Radius arbeiten und was der Aufbau kostet – auch dann, wenn wir abraten.
Auf die Warteliste 4,8 auf Trustpilot · 283 Betriebe in der Gruppe

Systemhaus, keine Agentur

Das letzte Mal, dass Sie für Recruiting eine Dienstleistung bezahlen.

Kein Personalvermittler, keine Retainer-Agentur, keine Zeitarbeit. Wir bauen die Eigenbesetzung einmal bei Ihnen ein und übergeben sie mit Zugängen und Vorlagen. Danach besetzen Sie per Klick – ohne Honorar je Kopf, ohne monatliche Gebühr, ohne uns.

Was mit der Übergabe wegfällt

  • Vermittlungshonorar, 15–25 % vom Jahresgehalt – je Kopf
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  • Konten, Zielgruppen und Bewerberdaten beim Dienstleister

Was bleibt – in Ihrem Haus

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Das Werbebudget zahlen Sie weiter direkt an die Plattform, über Ihre eigenen Konten. Nach dem einmaligen Aufbau fließt an uns nichts mehr – das ist der Unterschied, nicht die Kampagne.

Wie die Eigenbesetzung aufgebaut wird