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Ihr Recruiting-Budget ist fast nur Miete

Zwei Spalten, Miete und Aufbau, und bei vielen Betrieben ist eine leer. Die Aufteilung über drei Jahre und die Kennzahl, die zeigt, ob Sie bauen.

Teilen Sie Ihr Recruiting-Budget in Miete und Aufbau: im ersten Jahr rund 70 zu 30, im zweiten 50 zu 50, ab dem dritten nur noch rund 30 Prozent Miete. Viele Recruiting-Budgets kleiner Betriebe bestehen heute fast nur aus Miete. Jobbörsen-Inserate, Agenturgebühren und Vermittlungsprovisionen wirken im Moment und hinterlassen nichts.

Das fällt selten auf, weil keine Zeile in der Buchhaltung „aufgebaut" heißt. Es gibt nur „Personalbeschaffung", und die ist am Jahresende weg.

Die Zeile, die in Ihrer Aufstellung fehlt

Teilen Sie Ihre Recruiting-Ausgaben der letzten zwölf Monate in zwei Spalten:

Miete – wirkt jetzt, ist danach wegAufbau – wirkt später, bleibt
Jobbörsen-InserateKarriereseite auf eigener Domain
Mediabudget für AnzeigenUnternehmensprofil, Bewertungen
VermittlungsprovisionenInhalte mit konkreten Angaben
Monatliche AgenturgebührenWerbekonten und Zielgruppen auf Ihren Namen
Messeauftritte fürs RecruitingEmpfehlungsprogramm, das läuft

Bei vielen Betrieben ist die rechte Spalte leer, weil niemand sie je aufgemacht hat.

Die Aufteilung, die sich rechnet

Eine allgemeingültige Quote gibt es nicht, eine belastbare Reihenfolge schon. Für einen Betrieb ab zwei Einstellungen im Jahr:

JahrMieteAufbauBegründung
1~70 %~30 %Die offenen Stellen müssen besetzt werden, während gebaut wird. Der Aufbau ist einmalig und fällt danach weg.
2~50 %~50 %Erste Zuflüsse ohne Mediabudget. Reichweite wird stellenbezogen eingesetzt.
3+~30 %PflegeReichweite nur noch für Engpässe und schwer besetzbare Rollen.

Die Prozentzahl hängt an Ihrer Region, Ihren Rollen und daran, wie schnell Sie besetzen müssen. Entscheidend ist die Richtung. Sieht Ihre Aufteilung im dritten Jahr aus wie im ersten, haben Sie drei Jahre gemietet.

Die Kennzahl, an der Sie es merken

Kosten je Bewerbung und Zahl der Bewerbungen zeigen es nicht. Diese Frage zeigt es:

Wie viele Ihrer Einstellungen kamen ohne laufendes Mediabudget zustande?

Empfehlung, Initiativbewerbung nach einem Gespräch, jemand, der über Ihre Seite kam, ein ehemaliger Kollege eines Mitarbeiters. Diese Zahl ist Ihr Aufbaustand. Im ersten Jahr kann sie bei null liegen. Liegt sie im dritten immer noch dort, ist die Diagnose eindeutig.

Nach der IAB-Stellenerhebung waren 2025 persönliche Kontakte bei 27 Prozent aller Neueinstellungen entscheidend und die eigene Homepage bei 20 Prozent. Zusammen ist das fast die Hälfte, und beide Wege brauchen kein Mediabudget. Liegt dieser Anteil bei Ihnen deutlich niedriger, wissen Sie, welche Spalte fehlt.

Was zuerst gebaut wird, wenn das Geld knapp ist

In dieser Reihenfolge, weil jeder Schritt den nächsten billiger macht:

  1. Reaktionstakt auf 72 Stunden. Kostet kein Budget, braucht eine benannte Zuständigkeit. Verbessert sofort jeden Kanal, für den Sie schon zahlen.
  2. Bewerbungsstrecke unter zwei Minuten, mobil. Ohne sie verbrennt jeder Euro Reichweite an der letzten Hürde.
  3. Karriereseite auf der eigenen Domain mit Zahlen. Ab hier läuft etwas, das Ihnen gehört.
  4. Empfehlungsprogramm mit einer Prämie, die trägt. Beste Erfolgsquote aller Kanäle – die Zahlen dazu.
  5. Unternehmensprofil und Auffindbarkeit. Ein Nachmittag Arbeit, wirkt auf Jahre.

Punkt eins und zwei kosten wenig und heben die Wirkung von allem, was danach kommt. Wer sie überspringt und das Mediabudget erhöht, kauft Reichweite für einen Trichter mit Loch.

Wann diese Aufteilung nicht gilt

Ein Betrieb mit einer Einstellung alle zwei Jahre hat ein Einzelfallproblem. Für ihn sind Anzeige oder Vermittler die richtige Antwort. Eine dauerhafte Struktur würde er kaum auslasten.

Die Schwelle liegt bei etwa zwei Einstellungen im Jahr. Ab da überholt die Summe der eingesparten Vermittlungshonorare den einmaligen Aufbau. Wer darüber weiter mietet, zahlt jedes Mal neu für etwas, das nichts aufbaut: Turbo und Motor.

Was eine offene Stelle in der Zwischenzeit kostet, rechnen Sie im Vakanzrechner aus. Gegen diese Zahl tritt jede dieser Ausgaben an.


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Der nächste Schritt

Drei Betriebe stehen vor Ihnen. Sie bekommen die Anfragen.

Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch erfahren Sie, woran es liegt.

Ablauf des Gesprächs

  1. Vorab prüfen wir, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, welche Betriebe in Ihrem Ort an Ihrer Stelle genannt werden und welche Fragen Ihre Seite einem Suchenden beantwortet.
  2. Im Termin gehen wir die Befunde an Ihrer eigenen Seite durch. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute verloren gehen und warum.
  3. Am Ende stehen die Maßnahmen, ihre Reihenfolge und der Preis. Rechnet es sich für Ihren Betrieb nicht, sagen wir ab. Das kommt vor.
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Systemhaus für Sichtbarkeit

Eine Agentur lebt davon, dass Ihr Budget weiterläuft.

Das System wird einmal aufgebaut und danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain und bleibt dort, auch wenn Sie morgen kündigen.

Was nach dem letzten Budgettag übrig ist

Endet mit dem Budget

  • Klickpreise je Besucher
  • Anzeigen ohne Nachwirkung
  • Portalplätze neben dem Wettbewerb
  • Profile bei Dritten

Bleibt auf Ihrem Namen

  • Website und Quellcode
  • Google-Profil und Karte
  • Stellen bei Google Jobs
  • Inhalte, die die KI zitiert

8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter, bis es sich bewegt. Gemessen wird jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.

Der Aufbau des Systems