Stelle: Industriemechaniker
Einer der ausgeprägtesten Engpassberufe.
Und der breiteste Wettbewerb.
Industriemechaniker gehören zu den 42.000 offenen Facharbeiterstellen im deutschen Maschinenbau. Wer sie gewinnen will, muss sich gegen Betriebe durchsetzen, die er nicht als Wettbewerber kennt.
Industriemechaniker ist der Beruf, an dem der Fachkräftemangel im Maschinenbau am sichtbarsten wird: Zusammen mit Zerspanungsmechanikern, Mechatronikern und Werkzeugmachern steht er stellvertretend für die 42.000 offenen Facharbeiterstellen der Branche. Er ist gleichzeitig der am breitesten einsetzbare – Montage, Instandhaltung, Service, Vorrichtungsbau – und damit der am breitesten umworbene.
Ihr Wettbewerb um diesen Menschen ist nicht der andere Maschinenbauer. Es ist der Automobilzulieferer im Nachbarort, das Chemiewerk mit Schichtzulage, der Anlagenbetreiber mit Instandhaltungsteam. Alle brauchen dieselbe Ausbildung, alle zahlen anders, und fast alle haben eine sichtbarere Karriereseite als der 120-Mann-Maschinenbauer.
Der demografische Druck kommt dazu: 23 Prozent der Beschäftigten im Maschinenbau sind über 55, nur 12 Prozent unter 30. Nach IW Köln und Impuls-Stiftung gehen bis 2034 rund 296.000 in Rente, während 118.000 nachkommen. Die 22 Prozent Abbruchquote in der Metall- und Elektroausbildung verkleinern den Zufluss zusätzlich.
Es liegt selten am Markt.
Drei Ursachen, die in fast jedem Betrieb dieselben sind – und die alle im eigenen Haus liegen.
Der Beruf ist zu breit für eine Standardanzeige
Instandhaltung im Dreischichtbetrieb und Endmontage im Tagdienst sind für den Bewerber zwei verschiedene Leben. Eine Anzeige, die beides offenlässt, spricht keinen von beiden konkret an.
Ihr Wettbewerb liegt außerhalb Ihrer Branche
Ein Industriemechaniker vergleicht Ihr Angebot mit dem eines Zulieferers, eines Energieversorgers und eines Logistikbetreibers – nicht mit dem anderen Maschinenbauer. Wer sich nur innerhalb der Branche positioniert, positioniert sich am Markt vorbei.
Der Zufluss versiegt schneller als der Abfluss
Bei 22 Prozent Ausbildungsabbrüchen und einem Durchschnittsalter von 46,2 Jahren ist die Lücke keine Prognose mehr, sondern ein Fahrplan. Wer erst reagiert, wenn die Stelle offen ist, reagiert 168 Tage zu spät.
Was in Ihrer Anzeige nicht steht.
Die Punkte, an denen ein Techniker Ihr Angebot mit seinem heutigen vergleicht. Fehlen sie, vergleicht er mit dem Schlechtesten, das er kennt.
Schicht oder Tagdienst – und mit welcher Zulage
Das ist die erste Frage, die ein Industriemechaniker stellt, und die häufigste, die in Anzeigen fehlt. Zwei Schichten mit klarer Zulage schlagen in der Praxis oft den unklaren Tagdienst.
Was genau er den ganzen Tag tut
Instandhaltung, Montage, Rüsten, Vorrichtungsbau, Kundeneinsatz: Diese Aufteilung entscheidet über Zusagen und über Kündigungen im ersten Jahr. Sie gehört in Prozent in die Anzeige, nicht in einen Sammelbegriff.
Wie weit er fahren muss
Bei einem Beruf, der in fast jeder Region verfügbar ist, entscheidet die Entfernung härter als bei jedem anderen. Zehn Kilometer Unterschied sind hier ein reales Argument.
Einmal aufgebaut. Danach besetzen Sie selbst.
Kein Auftrag je Stelle, kein Monatsvertrag. Ein Aufbau, der im Betrieb bleibt.
Eine Karriereseite, die dem 120-Mann-Betrieb Größe gibt
Auf Ihrer Domain, mobil in 90 Sekunden bewerbbar, ohne Lebenslaufpflicht. Nach der Übergabe inklusive Zugang und Quellcode – kein Portalprofil, das mit der Kündigung verschwindet.
Regionale Ansprache statt überregionaler Anzeige
Der Kandidat wohnt im Umkreis. Der Kanal wird auf Ihr Einzugsgebiet geschnitten und läuft auf Ihren Konten. Nach der Übergabe können Sie ihn selbst auf neue Gebiete ziehen.
Ein System, das mehrere Rollen bedient
Industriemechaniker, Zerspaner, Mechatroniker und Anlagenführer schöpfen aus demselben Pool. Der Aufbau ist einmalig – auch für die Stelle, die Sie erst nächstes Jahr ausschreiben.
Ein Betrieb pro Gebiet
Wir arbeiten nie für zwei Betriebe, die im selben Einzugsgebiet um dieselben Fachkräfte werben. Das steht im Vertrag.
Ehrliche Antworten.
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01 Wir stellen mehrere Industriemechaniker im Jahr ein. Rechnet sich das?
Gegen Vermittlungshonorare rechnet sich ein System ab etwa fünf Einstellungen im Jahr. Bei mehreren Industriemechanikern plus Service ist die Schwelle meist deutlich überschritten – wir rechnen es im Erstgespräch an Ihren Zahlen durch. -
02 Sollen wir stattdessen ausbilden?
Ausbilden sollten Sie ohnehin, das ersetzt aber die nächsten drei Jahre nicht. Beides schließt sich nicht aus: Das System bewirbt auch Ausbildungsplätze, sobald es steht. -
03 Wir haben eine Personalabteilung. Was bleibt für die?
Der Betrieb des Systems. Wir bauen es und weisen ein; danach läuft es dort. Wenn es dort nicht laufen kann, war die Übergabe schlecht gemacht. -
04 Steht ein Preis auf der Seite?
Nein. Was der Aufbau kostet, hängt an der Zahl der Rollen und Standorte und gehört ins Erstgespräch, nicht auf eine Website.
Lesestoff zu dieser Branche
Konkrete Anleitungen und Hebel – direkt aus der Praxis