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Exposé erstellen: was gelesen wird und was Pflicht ist

Reihenfolge, Bildauswahl, Textlänge – und die Pflichtangaben aus dem Gebäudeenergiegesetz, deren Fehlen ein Bußgeld auslöst.

Ein Exposé wird nicht gelesen, sondern überflogen – auf dem Handy, zwischen sechs anderen. Es hat wenige Sekunden, um zu klären, ob das Objekt in Frage kommt. Danach wird gelesen oder weggewischt.

Daraus folgt fast alles, was an einem guten Exposé anders ist als an einem durchschnittlichen.

Die Reihenfolge

  1. Ein Bild, das die Lage oder den besten Raum zeigt. Kein Badezimmer, kein Grundriss, kein Straßenschild.
  2. Die Eckdaten in einer Zeile: Typ, Wohnfläche, Zimmer, Baujahr, Ort, Preis. Wer hier scrollen muss, scrollt weg.
  3. Drei Sätze, warum dieses Objekt. Was es kann, was andere nicht können.
  4. Grundriss. Eine der meistgesuchten Angaben – und eine, die oft fehlt.
  5. Ausstattung und Zustand, in Stichpunkten.
  6. Lage, konkret: Entfernungen zu Schule, Einkauf, Haltestelle, Autobahn in Minuten.
  7. Pflichtangaben aus dem Energieausweis.
  8. Kontakt mit Namen, Bild und antippbarer Rufnummer.

Was rechtlich hineingehört

Das Gebäudeenergiegesetz verlangt in jeder Immobilienanzeige – gedruckt wie online – Angaben aus dem Energieausweis. Das sind die Art des Ausweises (Bedarf oder Verbrauch), der Energiekennwert und der wesentliche Energieträger der Heizung, bei Wohngebäuden außerdem Baujahr und Energieeffizienzklasse.

Fehlt eine davon, ist es eine Ordnungswidrigkeit, und Bußgelder sind vorgesehen. In der Praxis kommt zuerst die Abmahnung – von Wettbewerbern oder Verbänden.

Ebenfalls Pflicht bei Wohnimmobilien: die Angabe zur Provision und ihrer Verteilung, seit beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern die Halbteilung gilt.

Bilder

Acht bis fünfzehn, nicht vierzig. Tageslicht, aufgeräumt, gerade Linien. Ein Objekt mit vierzig Bildern signalisiert nicht Gründlichkeit, sondern dass niemand ausgewählt hat.

Weglassen: Bilder von geschlossenen Türen, Kellerregalen, Heizungskörpern und dem Auto in der Einfahrt. Und Fotos, auf denen Personen erkennbar sind – aus dem Exposé und erst recht aus dem Portal.

Ein Grundriss schlägt drei Fotos. Wenn keiner existiert, lohnt es sich meist, einen zeichnen zu lassen.

Der Text

Kurze Sätze, keine Adjektivketten. „Großzügig geschnittene, lichtdurchflutete Wohnung in begehrter Lage" sagt nichts. Fensterausrichtung, Deckenhöhe und Entfernung zur Haltestelle sagen alles.

Und: keine Mängel verschweigen, die Sie kennen. Das ist eine Haftungsfrage und eine praktische dazu. Ein Interessent, der den Wasserschaden erst beim Termin sieht, ist verloren, und Ihr Ruf beim Eigentümer gleich mit.

Das Exposé gehört auf Ihre Seite

Nicht nur ins Portal. Eine eigene Objektseite unter Ihrer Domain wird gefunden, wenn jemand nach Ortsteil und Objektart sucht, sie lässt sich per Link teilen, und sie bleibt nach dem Verkauf als Referenz stehen.

Das ist der Unterschied zwischen einem Exposé, das mit dem Objekt verschwindet, und einem, das für das nächste Mandat arbeitet.

Weiterlesen: warum Objektseiten auf Ihre Domain gehören · wie Sie an die Objekte kommen · was wir für Makler aufbauen.


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Der nächste Schritt

Drei Betriebe stehen vor Ihnen. Keiner davon arbeitet besser.

Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.

Was in dem Gespräch passiert

  1. Vorher sehen wir nach, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, wer in Ihrem Ort stattdessen genannt wird und was ein Suchender auf Ihrer Seite beantwortet bekommt.
  2. Im Termin gehen wir das zusammen durch – an Ihrer Seite, nicht an Folien. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute durchgehen und warum.
  3. Am Ende steht, was zu tun ist, in welcher Reihenfolge, und was es kostet. Trägt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir ab – das kommt vor.
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Systemhaus, keine Werbeagentur

Eine Agentur lebt davon, dass Ihr Budget weiterläuft.

Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.

Was nach dem letzten Budgettag übrig ist

Endet mit dem Budget

  • Klickpreise je Besucher
  • Anzeigen ohne Nachwirkung
  • Portalplätze neben dem Wettbewerb
  • Profile bei Dritten

Bleibt auf Ihrem Namen

  • Website und Quellcode
  • Google-Profil und Karte
  • Stellen bei Google Jobs
  • Inhalte, die die KI zitiert

8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.

Wie das aufgebaut wird