Google for Jobs: die Stelle kostenlos sichtbar machen
Die Stellenbox steht oft über den Portalen und kostet nichts. Von 244 geprüften Firmenseiten erschienen dort zwei. Was Google dafür braucht.
Die Stellenbox steht oft über den Portalen und kostet nichts. Von 244 geprüften Firmenseiten erschienen dort zwei. Was Google dafür braucht.
Wer heute eine Stelle sucht, tippt sie bei Google ein. Was er zuerst sieht, ist kein Stellenportal, sondern ein Kasten mit Treffern direkt in der Suche – die Stellenbox. Sie steht oft über den Treffern der Portale, auf dem Handy nimmt sie den halben Bildschirm ein, und sie kostet keinen Cent.
Aufgenommen wird dort nur, wer seine Stelle maschinenlesbar auszeichnet. Bei 244 Firmenseiten, die wir dafür durchgesehen haben, war das bei zwei der Fall. Das ist kein Geheimnis und kein Trick – es ist ein Schritt, den kaum jemand geht. Genau deshalb ist der Kanal in vielen Orten frei.
Eine Stellenanzeige als Fließtext auf Ihrer Karriereseite reicht nicht. Für die Stellenbox wertet Google eine Auszeichnung im Quelltext aus, die dieselben Angaben noch einmal in fester Form wiederholt. Pflicht sind fünf: Titel, Beschreibung, Arbeitgeber, Ort und Veröffentlichungsdatum. Anstellungsart und Ablaufdatum sind empfohlen und gehören trotzdem hinein – sie entscheiden mit, für welche Suchen die Stelle ausgespielt wird.
Für den Besucher ändert sich dadurch nichts. Die Seite sieht aus wie vorher. Der Unterschied liegt in der Schicht darunter. Sie entscheidet, ob die Stelle in der Box erscheint oder nur von denen gefunden wird, die ohnehin auf Ihrer Website sind.
| Fehler | Folge |
|---|---|
| Alle Stellen auf einer Sammelseite | Google braucht je Stelle eine eigene Adresse. Eine Seite mit fünf Stellen erzeugt keinen einzigen Eintrag. |
| Kein Veröffentlichungsdatum | Das Datum ist Pflicht. Ohne es ist die Auszeichnung unvollständig, und die Stelle kommt gar nicht erst in die Box. |
| Stelle als PDF | Ein Anhang ist keine Seite. Er wird weder ausgezeichnet noch gefunden. |
| Besetzte Stelle bleibt online | Für abgelaufene, weiter ausgezeichnete Anzeigen behält sich Google manuelle Maßnahmen vor – und Sie bekommen Bewerbungen auf Stellen, die es nicht gibt. |
Eine Angabe ist nicht verpflichtend, aber sie wirkt doppelt. Google zeigt eine ausgezeichnete Gehaltsangabe direkt im Eintrag, und der Leser ohne Angabe nimmt im Zweifel das Schlechtere an und klickt weiter.
Eine Spanne reicht. Wer sie nicht nennen will, sollte wenigstens die Punkte nennen, an denen sonst spekuliert wird: Arbeitszeiten, Fahrzeug, Einsatzradius, Teamgröße, Befristung. Das kostet nichts außer einem ehrlichen Absatz.
Er bringt Menschen, die aktiv suchen. Wer zufrieden im Job sitzt und nur bei einem sehr guten Angebot wechseln würde, sieht ihn nicht. Dafür braucht es bezahlte Reichweite, und die wirkt in Tagen statt in Wochen.
Der Unterschied liegt in der Rechnung: Die Stellenbox kostet einmal die technische Arbeit und danach nichts mehr – auch nicht bei der nächsten Stelle. Eine Kampagne kostet jedes Mal neu, und ihr Preis steigt mit jedem Wettbewerber, der im selben Ort mitbietet.
Wer beides hat, schaltet die Kampagne für den Notfall und lässt die Stellenbox dauerhaft laufen. Wer nur eines haben kann, fängt mit dem an, was nicht aufhört.
Weiterlesen: Sechs Gründe, warum keine Bewerbungen kommen und wie wir offene Stellen auffindbar machen.
Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.
Was in dem Gespräch passiert
Systemhaus, keine Werbeagentur
Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.
Was nach dem letzten Budgettag übrig ist
Endet mit dem Budget
Bleibt auf Ihrem Namen
8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.
Wie das aufgebaut wird