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Local SEO: drei Dinge, der Rest ist Beschäftigung

Dieselben Angaben überall, die Schicht für Maschinen, Antworten statt Selbstbeschreibung. Und vier Maßnahmen, die man sich sparen kann.

„Local SEO“ klingt nach einer Disziplin, die man einkaufen muss. Tatsächlich besteht der größte Teil aus drei Dingen, die ein Betrieb selbst kontrolliert – und an denen oft dasselbe fehlt.

Erstens: dieselben Angaben überall

Name, Adresse, Telefonnummer. Diese drei Angaben stehen auf der Website, im Google-Profil, im Branchenverzeichnis und auf der alten Seite des Vorgängers. Weichen sie voneinander ab – andere Schreibweise der Straße, alte Vorwahl, Zusatz „GmbH“ mal mit, mal ohne –, sieht eine Suchmaschine mehrere Betriebe statt einem.

Das ist eine langweilige Aufgabe mit hoher Wirkung pro Stunde. Sie besteht darin, jede Stelle zu finden, an der der Betrieb im Netz steht, und alle auf eine Schreibweise zu bringen.

Zweitens: die Schicht, die Maschinen lesen

Auf einer typischen Betriebsseite stehen Leistungen in einem Absatz, Öffnungszeiten in einem Bild und die Adresse im Fuß. Ein Mensch findet alles. Eine Maschine findet nichts davon in einer Form, die sie weiterverarbeiten kann.

Diese Angaben lassen sich zusätzlich in einer festen Form hinterlegen – unsichtbar für den Besucher, lesbar für Google, Bing und die KI-Systeme. Suchmaschinen gleichen sie mit dem Unternehmensprofil ab. Sie stützen den Eintrag auf der Karte, die Angaben im Suchergebnis und die Nennung in einer KI-Antwort.

Drittens: Inhalte, die eine Frage beantworten

Viele lokale Seiten beschreiben, wer man ist. Gesucht wird aber nach einem Anliegen: ob kurzfristig ein Termin frei ist, ob eine bestimmte Behandlung angeboten wird, was etwas ungefähr kostet, ob man ohne Termin kommen kann.

Wer diese Fragen auf der eigenen Seite beantwortet – klar, kurz, ohne Marketingsätze –, hat gute Chancen, dafür gefunden zu werden. Und genau solche Antworten kann eine KI zitieren, wenn sie gefragt wird. Sätze, keine Seiten.

Was man sich sparen kann

MaßnahmeWarum sie selten trägt
Hundert BranchenverzeichnisseDie wenigen relevanten wirken, der Rest ist Arbeit ohne Effekt. Entscheidend ist, dass die Angaben stimmen – nicht, in wie vielen Listen sie stehen.
Keyword-Dichte im TextEin Text, in dem der Ortsname zwölfmal vorkommt, liest sich wie ein Text, in dem der Ortsname zwölfmal vorkommt. Google erkennt das seit Jahren.
Gekaufte BewertungenMuster werden erkannt. Eine gelöschte Bewertungswelle nimmt die echten mit.
Monatliche Berichte mit dreißig KennzahlenDrei Zahlen entscheiden: Wie oft erscheint das Profil, wie oft wird angerufen, wie oft die Route abgefragt. Der Rest ist Beschäftigung.

Wie lange es dauert

Die technische Grundlage steht in Wochen. Bewegung in der Suche sieht man nach wenigen Wochen, stabilere Positionen über mehrere Suchbegriffe in den Wochen danach. Nur bei bundesweit umkämpften Begriffen dauert es länger. Wer schneller Ergebnisse braucht, ist mit bezahlter Werbung besser bedient – die wirkt am selben Tag und hört am selben Tag auf.

Und eine Warnung zur Messung: Eine lokale Position schwankt je Abruf erheblich. Wir haben dieselbe Suche innerhalb einer Stunde auf Platz 1 und auf Platz 5 gesehen. Wer Ihnen eine Einzelmessung als Erfolg zeigt, zeigt Ihnen Rauschen. Belastbar wird eine Zahl erst als Median aus mehreren Läufen.

Weiterlesen: das Unternehmensprofil im Detail · was das Ranking auf der Karte bewegt.

Wo Neukunden außerdem entscheiden – von der Karte bis zur KI-Antwort: Neukunden gewinnen als lokaler Betrieb.


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Der nächste Schritt

Drei Betriebe stehen vor Ihnen. Keiner davon arbeitet besser.

Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.

Was in dem Gespräch passiert

  1. Vorher sehen wir nach, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, wer in Ihrem Ort stattdessen genannt wird und was ein Suchender auf Ihrer Seite beantwortet bekommt.
  2. Im Termin gehen wir das zusammen durch – an Ihrer Seite, nicht an Folien. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute durchgehen und warum.
  3. Am Ende steht, was zu tun ist, in welcher Reihenfolge, und was es kostet. Trägt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir ab – das kommt vor.
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Systemhaus, keine Werbeagentur

Eine Agentur lebt davon, dass Ihr Budget weiterläuft.

Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.

Was nach dem letzten Budgettag übrig ist

Endet mit dem Budget

  • Klickpreise je Besucher
  • Anzeigen ohne Nachwirkung
  • Portalplätze neben dem Wettbewerb
  • Profile bei Dritten

Bleibt auf Ihrem Namen

  • Website und Quellcode
  • Google-Profil und Karte
  • Stellen bei Google Jobs
  • Inhalte, die die KI zitiert

8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.

Wie das aufgebaut wird