Die Agentur hält Ihre Domain – Sie merken es beim Wechsel
Domain, Quellcode und Google-Profil können drei verschiedenen Parteien gehören. Vier Fragen klären das vor der Unterschrift statt zwei Jahre danach.
Domain, Quellcode und Google-Profil können drei verschiedenen Parteien gehören. Vier Fragen klären das vor der Unterschrift statt zwei Jahre danach.
Die Frage klingt nach Kleingedrucktem und ist die teuerste auf der ganzen Rechnung. Beantworten lässt sie sich in fünf Minuten – und viele Betriebe stellen sie zum ersten Mal, wenn es zu spät ist.
Die Domain. Die Adresse, unter der Kunden Sie kennen. Ist bei der DENIC eine Agentur als Domaininhaber eingetragen statt Ihres Betriebs, mieten Sie Ihren eigenen Namen. Ein Wechsel braucht dann die Zustimmung genau der Firma, von der Sie weg wollen.
Der Inhalt. Texte, Bilder, Struktur. Bei vielen Baukästen bekommen Sie die Texte heraus, den Aufbau nicht – ein Umzug heißt neu bauen.
Das Profil. Google-Unternehmensprofil, Portalseiten, Stellenanzeigen auf fremden Plattformen. Portalseiten und Anzeigen sind gemietet und verschwinden mit der Kündigung. Das Google-Profil gehört dem, der die Inhaberrolle hat – liegt sie bei der Agentur, hängen daran auch die Bewertungen, die Sie sich über Jahre erarbeitet haben.
Google hat 2024 seinen eigenen Website-Baukasten für Unternehmensprofile abgeschaltet. Wer seine einzige Internetpräsenz dort gebaut hatte, stand ohne da – inklusive der Adresse, unter der ihn seine Kunden kannten. Kein Ausfall, kein Hackerangriff: eine Produktentscheidung.
Das ist die Größenordnung, um die es geht. Nicht „was kostet die Seite", sondern „was passiert, wenn jemand anderes entscheidet".
Der ehrlichere Test läuft andersherum. Nehmen Sie an, Sie beenden die Zusammenarbeit morgen. Was steht danach noch?
Läuft die Domain auf Ihren Betrieb, liegt der Quellcode bei Ihnen und laufen die Profile auf Ihren Namen, dann bleibt alles stehen. Sie ziehen um und arbeiten weiter. Fehlt eines der drei, ist der Preis der Seite nebensächlich – Sie zahlen eine Miete, die man Ihnen als Kauf verkauft hat.
Nicht immer aus Bosheit. Es ist bequemer: Ein Konto, ein Hoster, alles unter einer Verwaltung. Und es hält Kunden, die sonst gehen würden. Wer den Wechsel teuer macht, muss nicht gut bleiben.
Genau deshalb ist es der Punkt, an dem man vor der Unterschrift hartnäckig sein sollte – nicht nach zwei Jahren, wenn die Zusammenarbeit ohnehin schon schwierig ist.
Auf wen läuft die Domain? Lassen Sie sich den Inhabernachweis des Registrars zeigen – der öffentliche Whois der DENIC nennt den Inhaber seit 2018 nicht mehr. Dort muss Ihr Betrieb stehen, nicht die Agentur.
Bekomme ich den Quellcode? Wenn ja: schriftlich, ab dem ersten Tag, nicht „auf Anfrage".
Auf wessen Konto läuft das Google-Profil? Sie brauchen die Inhaberrolle, nicht die Verwalterrolle.
Was passiert am Tag nach der Kündigung? Die Antwort gehört in den Vertrag, nicht ins Gespräch.
Wer diese vier Fragen nicht klar beantwortet, beantwortet sie später auch nicht.
Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.
Was in dem Gespräch passiert
Systemhaus, keine Werbeagentur
Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.
Was nach dem letzten Budgettag übrig ist
Endet mit dem Budget
Bleibt auf Ihrem Namen
8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.
Wie das aufgebaut wird