Zum Inhalt springen
Alle Artikel

Homepage-Baukasten im Vergleich: wann er reicht und wann nicht

Homepage-Baukasten oder bauen lassen: für manche Betriebe ist der Baukasten die richtige Antwort. Drei Fragen entscheiden, welcher Weg günstiger ist.

Wir bauen Websites für lokale Betriebe. Trotzdem ist die ehrliche Antwort für einen Teil der Anfragen: Nehmen Sie einen Baukasten. Wer das nicht sagt, verkauft allen dasselbe.

Drei Fragen entscheiden, welcher Weg günstiger ist – nicht in der Anschaffung, sondern über drei Jahre.

Frage 1: Wie viele Anfragen hängen an der Seite?

Ein Betrieb, der über Empfehlung ausgelastet ist und eine Seite als Visitenkarte braucht, ist mit einem Baukasten richtig bedient. Erfahrungsgemäß zwanzig bis vierzig Stunden eigene Arbeit, danach der Monatstarif des Anbieters.

Ein Betrieb, bei dem jede zweite Anfrage über die Suche kommt, rechnet anders. Dort ist die Seite ein Arbeitsmittel, und die Frage ist nicht, was sie kostet, sondern was eine fehlende Anfrage kostet.

Frage 2: Wer hat die zwanzig bis vierzig Stunden?

Das ist die Zahl, die in keinem Baukasten-Vergleich steht. Ein Baukasten ist nicht „in einer Stunde fertig" – die Oberfläche ist einfach, die Arbeit nicht. Texte schreiben, Bilder aussuchen und zuschneiden, Struktur festlegen, Öffnungszeiten und Leistungen eintragen, das Kontaktformular prüfen, Impressum und Datenschutzerklärung rechtssicher bekommen.

Wer diese Stunden hat, spart erheblich. Wer sie sich abends abringt, zahlt sie mit etwas, das teurer ist als Geld – die Seite wird nach zwei Monaten mit halbem Inhalt online gestellt und bleibt so.

Frage 3: Was passiert in drei Jahren?

Das ist der Punkt, an dem Baukästen ihre Grenze zeigen, und er hat einen belegten Fall: Google hatte einen eigenen Website-Baukasten für Unternehmensprofile und hat ihn 2024 abgeschaltet. Wer seine einzige Internetpräsenz dort gebaut hatte, stand ohne da – inklusive der Adresse, unter der Kunden ihn kannten.

Bei vielen Baukästen gehört Ihnen der Inhalt, nicht der Aufbau: Ein Umzug bedeutet neu bauen. Es gibt Ausnahmen – WordPress.com gibt die Inhalte vollständig heraus, Webflow sogar den Code. Fragen Sie vor der Entscheidung danach, es ist der Posten, den man am leichtesten übersieht.

Die Gegenüberstellung

BaukastenBauen lassen
Kosten Jahr 1Tarif des Anbieters plus 20–40 StundenEinmalbetrag plus Monatsbeitrag
Kosten Jahr 2 und 3Tarif des AnbietersMonatsbeitrag
Änderungenselbst, sofort, kostenlosje nach Vertrag enthalten oder nach Aufwand
Maschinenlesbare SchichtGrundgerüst automatisch, Feinheiten seltenvollständig, wenn ausdrücklich beauftragt
Umzug spätermeist neu bauen – je nach AnbieterDateien und Domain gehen mit, wenn sie Ihnen gehören
Ausfall des AnbietersSeite ist weg, sofern kein Export möglich istSeite liegt bei Ihnen

Woran ein Baukasten scheitert, wenn er scheitert

Nicht am Aussehen. Die Vorlagen sind gut. Es scheitert an drei anderen Stellen. An Texten, die nie geschrieben werden. An der maschinenlesbaren Schicht, die im Baukasten oberflächlich bleibt und damit die Auffindbarkeit deckelt. Und an der Frage, wer sich zuständig fühlt, wenn drei Jahre lang niemand etwas ändert.

Die kurze Antwort

Visitenkarte, ausgelastet, Zeit vorhanden – Baukasten. Die Seite soll Anfragen bringen, und die Stunden sind nicht da – bauen lassen. Alles dazwischen entscheidet Frage 2, nicht der Preis.

Was ein Aufbau tatsächlich kostet und woran der Preis hängt: die vier Posten. Und was eine Seite braucht, damit sie gefunden wird – unabhängig davon, wer sie gebaut hat: Local SEO.


Weiterlesen

Der nächste Schritt

Drei Betriebe stehen vor Ihnen. Keiner davon arbeitet besser.

Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.

Was in dem Gespräch passiert

  1. Vorher sehen wir nach, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, wer in Ihrem Ort stattdessen genannt wird und was ein Suchender auf Ihrer Seite beantwortet bekommt.
  2. Im Termin gehen wir das zusammen durch – an Ihrer Seite, nicht an Folien. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute durchgehen und warum.
  3. Am Ende steht, was zu tun ist, in welcher Reihenfolge, und was es kostet. Trägt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir ab – das kommt vor.
Strategiegespräch vereinbaren 4,8 auf Trustpilot · 283+ Betriebe vertrauen der Blacklyne-Gruppe

Systemhaus, keine Werbeagentur

Eine Agentur lebt davon, dass Ihr Budget weiterläuft.

Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.

Was nach dem letzten Budgettag übrig ist

Endet mit dem Budget

  • Klickpreise je Besucher
  • Anzeigen ohne Nachwirkung
  • Portalplätze neben dem Wettbewerb
  • Profile bei Dritten

Bleibt auf Ihrem Namen

  • Website und Quellcode
  • Google-Profil und Karte
  • Stellen bei Google Jobs
  • Inhalte, die die KI zitiert

8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.

Wie das aufgebaut wird