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Website erstellen lassen: was es kostet und woran der Preis hängt

Website erstellen lassen: drei Angebote für dieselbe Seite können 900, 4.500 und 18.000 Euro lauten. Vier Posten erklären das – und einer fehlt meist.

Holen Sie drei Angebote für dieselbe Website ein, und Sie bekommen zum Beispiel 900, 4.500 und 18.000 Euro. Alle drei beschreiben ungefähr dasselbe: eine Seite mit fünf Unterseiten, Kontaktformular, für Handys geeignet.

Der Unterschied steckt in vier Posten, von denen drei im Angebot stehen und einer nicht.

Posten 1: Wer schreibt die Texte

Oft der größte einzelne Unterschied zwischen einem günstigen und einem teuren Angebot. „Texte werden vom Kunden gestellt" heißt: Das Projekt liegt danach oft monatelang, weil niemand im Betrieb dazu kommt. Wir haben Seiten gesehen, die ein Jahr nach Beauftragung noch mit Blindtext standen.

Wer Texte schreiben lässt, zahlt dafür – und bekommt eine Seite, die fertig wird.

Posten 2: Vorlage oder eigener Aufbau

Eine gekaufte Vorlage, in die Logo und Farben eingesetzt werden, ist an einem Tag gemacht. Ein eigener Aufbau dauert Wochen. Für viele lokale Betriebe ist die Vorlage die richtige Antwort – die Besucher vergleichen die Seite nicht mit anderen, sie suchen eine Telefonnummer und eine Leistung.

Teuer wird es, wenn eine Vorlage so weit umgebaut wird, dass ein eigener Aufbau billiger gewesen wäre. Das passiert öfter, als man denkt.

Posten 3: Die Schicht, die man nicht sieht

Maschinenlesbare Angaben zu Leistungen, Ort, Zeiten und offenen Stellen. Ladezeit. Saubere Überschriftenstruktur. Ein Besucher merkt davon nichts. Google und die KI-Systeme merken alles davon.

Das ist der Posten, der in günstigen Angeboten oft fehlt und in teuren selten ausgewiesen ist. Fragen Sie danach namentlich – die Antwort sagt Ihnen mehr über den Anbieter als das Portfolio.

Posten 4: Was danach passiert – und hier steht er nicht

Eine Website ist nach dem Livegang nicht fertig. Sicherheitsaktualisierungen, Ausfälle, Änderungen an Zeiten und Leistungen, ein neuer Mitarbeiter auf der Teamseite. Wer das nicht regelt, hat bald eine Seite, die veraltet ist, und irgendwann eine, die angreifbar ist.

Marktüblich sind dafür zweistellige bis niedrige dreistellige Monatsbeträge. Ein Angebot ohne diesen Posten ist nicht günstiger, es ist unvollständig.

Grobe Spannen am deutschen Markt

ArtSpanneWofür
Baukasten, selbst gebaut10–40 € im MonatEigene Arbeitszeit kommt dazu: realistisch 20–40 Stunden
Freiberufler, Vorlage800–3.000 €Kleine Betriebe, Texte meist vom Kunden
Agentur, lokaler Betrieb2.500–8.000 €Texte, Bilder, technische Schicht enthalten
Agentur, eigener Aufbauab 10.000 €Mehrsprachig, Shop, Buchungssystem, Schnittstellen
Laufende Betreuung30–300 € im MonatAktualisierungen, Sicherung, kleine Änderungen

Die Spannen sind grob und sollen es sein. Wer Ihnen eine Website zum Festpreis anbietet, ohne Ihren Bestand gesehen zu haben, rät genauso.

Die drei Fragen, die den Preis erklären

Wem gehört die Seite nach der Kündigung? Domain, Quellcode und Inhalte sollten auf Ihren Betrieb laufen. Läuft die Domain auf die Agentur, ist der Preis egal – Sie mieten.

Was passiert bei einer Änderung? Zwei Sätze auf der Leistungsseite ändern: im Monatsbeitrag enthalten oder nach Aufwand? Der Unterschied kann über drei Jahre mehr ausmachen als der Aufbaupreis.

Wer schreibt die Texte, namentlich? Steht „in Abstimmung mit dem Kunden", ist offen, wer tippt. Das ist eine häufige Ursache für Projekte, die nicht fertig werden.

Wer überlegt, ob es auch ohne geht: Baukasten oder bauen lassen, die Rechnung. Und was eine Seite können muss, damit sie überhaupt gefunden wird: Local SEO für lokale Betriebe.


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Der nächste Schritt

Drei Betriebe stehen vor Ihnen. Keiner davon arbeitet besser.

Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.

Was in dem Gespräch passiert

  1. Vorher sehen wir nach, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, wer in Ihrem Ort stattdessen genannt wird und was ein Suchender auf Ihrer Seite beantwortet bekommt.
  2. Im Termin gehen wir das zusammen durch – an Ihrer Seite, nicht an Folien. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute durchgehen und warum.
  3. Am Ende steht, was zu tun ist, in welcher Reihenfolge, und was es kostet. Trägt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir ab – das kommt vor.
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Systemhaus, keine Werbeagentur

Eine Agentur lebt davon, dass Ihr Budget weiterläuft.

Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.

Was nach dem letzten Budgettag übrig ist

Endet mit dem Budget

  • Klickpreise je Besucher
  • Anzeigen ohne Nachwirkung
  • Portalplätze neben dem Wettbewerb
  • Profile bei Dritten

Bleibt auf Ihrem Namen

  • Website und Quellcode
  • Google-Profil und Karte
  • Stellen bei Google Jobs
  • Inhalte, die die KI zitiert

8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.

Wie das aufgebaut wird