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Google-Unternehmens­profil optimieren

9.900 Suchen im Monat, und viele Einträge sind halb leer. Die sechs Felder, an denen es hängt – und warum die Kategorie am Anfang steht.

In Deutschland suchen jeden Monat rund 9.900 Menschen nach „Google Unternehmensprofil“, weitere 1.900 nach „Google Unternehmensprofil erstellen“ (eigene Abfrage über DataForSEO, Deutschland, September 2026). Das sind keine Kunden, die einen Betrieb suchen. Das sind Inhaber, die begriffen haben, dass dieser Eintrag über sie entscheidet – und nicht wissen, was daran zu tun ist.

Die kurze Antwort: mehr, als viele denken, und weniger, als jede Agentur verkauft.

Warum der Eintrag wichtiger ist als die Website

Wer auf dem Handy nach einem Betrieb in der Nähe sucht, bekommt zuerst eine Karte mit drei Einträgen. Er ruft von dort an – ohne je eine Website geöffnet zu haben. Die Entscheidung fällt in dem Kasten, nicht auf Ihrer Seite.

Dazu kommt eine zweite Rolle, die neu ist: Fragt jemand ChatGPT nach einem Betrieb in seiner Stadt, stammt ein erheblicher Teil der genutzten Quellen aus genau diesen Profilen. Bei deutschen lokalen Anfragen waren es 38 Prozent (NeuRank, Juni 2026, Agenturstudie). Ein gepflegter Eintrag arbeitet damit an zwei Stellen gleichzeitig – in der Suche und in der Antwort.

Die sechs Felder, an denen es meistens hängt

FeldWas der übliche Fehler ist
KategorieEine zu allgemeine Hauptkategorie. „Arzt“ statt „Physiotherapeut“, „Werkstatt“ statt „Autowerkstatt für Oldtimer“. Die Hauptkategorie entscheidet, bei welchen Suchen Sie überhaupt in Frage kommen.
LeistungenLeer. Das Feld existiert, viele lassen es leer – dabei ist es die Liste, über die Sie für einzelne Behandlungen oder Arbeiten gefunden werden.
ÖffnungszeitenGepflegt, aber ohne Feiertage und Sonderzeiten. Wer vor verschlossener Tür steht, schreibt eine Bewertung, die bleibt.
BilderDrei Stück aus dem Gründungsjahr. Profile mit aktuellen Bildern wirken lebendig – und werden häufiger angeklickt.
AttributeNicht gesetzt. Barrierefreier Zugang, Terminbuchung, Parkplatz: kleine Häkchen, die direkt im Profil stehen und nach denen gesucht wird. Die frühere Frage-und-Antwort-Funktion hat Google Ende 2025 abgeschaltet.
BeiträgeNie benutzt. Ein kurzer Beitrag alle paar Wochen hält das Profil aktiv, ohne dass jemand dafür Texte schreiben muss.

Bewertungen: die einzige Zahl, die jeder sieht

Zwischen einem Profil mit vier Bewertungen und einem mit vierzig liegt bei gleicher Arbeit ein Unterschied, den kein Text aufholt. Viele Betriebe haben wenige Bewertungen aus einem einfachen Grund: Sie fragen nicht.

Was funktioniert, ist unspektakulär – direkt nach dem Termin fragen, nicht per Serienmail zwei Wochen später, und einen Link geben statt einer Erklärung. Was nicht funktioniert: Bewertungen kaufen. Google erkennt Muster, und ein gelöschtes Bewertungspaket nimmt die echten mit.

Auf jede Bewertung antworten – auch auf die schlechten. Nicht für den Verfasser, sondern für den nächsten Leser, der sieht, wie Sie mit Kritik umgehen.

Was das Profil nicht kann

Es ersetzt keine Website. Wer über die Karte anruft, hat sich entschieden; wer noch vergleicht, klickt weiter – und dann entscheidet, was auf Ihrer Seite steht und ob eine Maschine sie überhaupt lesen kann. Beides zusammen wirkt, einzeln bleibt jedes auf halber Strecke stehen.

Und es ersetzt keine offene Stelle. Wer Personal sucht, braucht die Stelle dort, wo danach gesucht wird – in der Stellenbox bei Google, und die zieht ihre Einträge nicht aus dem Unternehmensprofil.

Die Reihenfolge, die wir bei Kunden gehen

  1. Kategorie prüfen und, wenn nötig, verengen – sie entscheidet über alles Weitere.
  2. Leistungen vollständig eintragen, mit den Worten, die Kunden benutzen.
  3. Zeiten inklusive Feiertagen, Adresse und Telefon auf der Website identisch hinterlegen.
  4. Bewertungen systematisch erfragen, jede beantworten.
  5. Erst dann Attribute und Beiträge – sie wirken, aber sie sind der letzte Schritt, nicht der erste.

Was danach messbar ist: wie oft das Profil in der Suche erscheint, wie viele Anrufe und Wegbeschreibungen daraus entstehen. Diese Zahlen stehen im Profil selbst. Sie sind ein ehrlicher Erfolgsnachweis – und sie gehören Ihnen, nicht einer Agentur.

Und was es kostet, dieselben Anfragen stattdessen über Anzeigen zu holen: Google Ads Kosten je Anfrage.


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Der nächste Schritt

Drei Betriebe stehen vor Ihnen. Keiner davon arbeitet besser.

Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.

Was in dem Gespräch passiert

  1. Vorher sehen wir nach, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, wer in Ihrem Ort stattdessen genannt wird und was ein Suchender auf Ihrer Seite beantwortet bekommt.
  2. Im Termin gehen wir das zusammen durch – an Ihrer Seite, nicht an Folien. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute durchgehen und warum.
  3. Am Ende steht, was zu tun ist, in welcher Reihenfolge, und was es kostet. Trägt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir ab – das kommt vor.
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Systemhaus, keine Werbeagentur

Eine Agentur lebt davon, dass Ihr Budget weiterläuft.

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Was nach dem letzten Budgettag übrig ist

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  • Klickpreise je Besucher
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