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Immobilienakquise: an den Eigentümer, bevor er inseriert

Einer der teuersten Klicks der Branche führt hierher. Vier Wege zum Alleinauftrag, sortiert nach Aufwand – Kaltakquise am Telefon ist keiner.

Für „Immobilien Akquise" zahlen Werbetreibende bei Google rund 22 Dollar je Klick (eigene Messung über DataForSEO, September 2026) – einer der teuersten Klicks der Branche. Das sagt alles über das eigentliche Problem: Käufer gibt es genug, Objekte nicht.

Vier Wege führen zum Alleinauftrag. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie viel Zeit vergeht, bis der erste kommt.

Weg 1: Kaltakquise

Der erste Reflex und der rechtlich engste. Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung ist nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb unzulässig – auch wenn die Nummer im Telefonbuch steht und auch dann, wenn jemand ein Objekt privat inseriert hat. Bußgelder und Abmahnungen sind real.

Was bleibt: der Brief. Erlaubt, mit miserabler Quote, und teuer je Kontakt.

Weg 2: Farming

Ein klar umrissenes Gebiet, in dem Sie dauerhaft präsent sind: derselbe Ortsteil, dieselben Straßen, über Jahre. Verkaufsschilder, Nachbarschaftsanschreiben nach einem Verkauf, ein lokaler Marktbericht, Präsenz bei Veranstaltungen.

Das funktioniert, weil ein Eigentümer nur selten verkauft – Sie können nicht warten, bis er sucht, Sie müssen da sein, wenn er anfängt zu überlegen. Der Preis ist Geduld: Farming zahlt sich im zweiten Jahr aus, nicht im ersten Quartal.

Weg 3: Gefunden werden

Ein unterschätzter Weg. Wer über einen Verkauf nachdenkt, googelt zuerst – „Haus verkaufen" plus Ort, „was ist meine Wohnung wert", „Makler" plus Ortsteil. Diese Suchen laufen Monate vor dem Auftrag.

Wer dort steht, wird angerufen, ohne mitzubieten. Entschieden wird das über das Google-Unternehmensprofil mit aktuellen Bewertungen, über eigene Objektseiten, die nach dem Verkauf als Referenz stehen bleiben, und über Seiten, die die Fragen beantworten, die vor einem Verkauf gestellt werden.

Dieser Zulauf kostet keinen Klickpreis und hört nicht auf, wenn Sie ein Quartal weniger Zeit haben. Er braucht Wochen, bis er trägt.

Weg 4: Der Bestand

Jeder abgeschlossene Verkauf hat zwei Seiten, einen Notar, oft eine Bank, Handwerker und Nachbarn, die genau hingesehen haben. Das ist die billigste Quelle, und sie wird selten systematisch genutzt.

Zwei Griffe: Nach dem Notartermin um eine Bewertung bitten – schriftlich, mit Link. Und nach sechs Monaten noch einmal melden. Wer beides tut, bekommt Empfehlungen, ohne darum zu bitten.

Was die vier Wege kosten

WegErster Auftrag nachLäuft weiter, wenn Sie aufhören
Kaltakquise per BriefWochen, schlechte Quotenein
FarmingMonaten bis Jahrenja, mit Nachlauf
Gefunden werdenWochenja
Bestand und Empfehlungsofortja

Die Bewertung als Einstieg

Ein häufiger erster Kontakt ist die Frage nach dem Wert. Ein Bewertungsformular auf der eigenen Seite ist deshalb kein Spielzeug, sondern der Punkt, an dem ein anonymer Suchender zum Namen wird.

Zwei Bedingungen, damit es nicht schadet: Die Bewertung muss anschließend von Ihnen kommen, nicht vollautomatisch aus einem Rechner – sonst hat der Eigentümer eine Zahl und keinen Grund für ein Gespräch. Und die Datenschutzhinweise müssen stimmen, denn Sie erheben personenbezogene Daten zu einem konkreten Objekt.

Die Reihenfolge, die wir empfehlen

Erst der Bestand, weil er sofort wirkt. Dann die Auffindbarkeit, weil sie Wochen braucht und deshalb früh anfangen muss. Parallel das Farming in einem Gebiet, nicht in fünf. Kaltakquise zuletzt, wenn überhaupt – sie ist der einzige Weg, der nichts hinterlässt.

Weiterlesen: was auf die eigene Seite gehört · wie der Auftrag abgesichert wird · was wir für Makler aufbauen.


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Der nächste Schritt

Drei Betriebe stehen vor Ihnen. Keiner davon arbeitet besser.

Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.

Was in dem Gespräch passiert

  1. Vorher sehen wir nach, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, wer in Ihrem Ort stattdessen genannt wird und was ein Suchender auf Ihrer Seite beantwortet bekommt.
  2. Im Termin gehen wir das zusammen durch – an Ihrer Seite, nicht an Folien. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute durchgehen und warum.
  3. Am Ende steht, was zu tun ist, in welcher Reihenfolge, und was es kostet. Trägt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir ab – das kommt vor.
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Systemhaus, keine Werbeagentur

Eine Agentur lebt davon, dass Ihr Budget weiterläuft.

Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.

Was nach dem letzten Budgettag übrig ist

Endet mit dem Budget

  • Klickpreise je Besucher
  • Anzeigen ohne Nachwirkung
  • Portalplätze neben dem Wettbewerb
  • Profile bei Dritten

Bleibt auf Ihrem Namen

  • Website und Quellcode
  • Google-Profil und Karte
  • Stellen bei Google Jobs
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