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Bewertungen und Empfehlungen: der Kanal, den Makler liegen lassen

Eigentümer lesen Bewertungen, bevor sie die Website öffnen. Wann Sie fragen müssen und was rechtlich geht.

Ein Eigentümer, der verkaufen will, liest Ihre Bewertungen, bevor er Ihre Website öffnet. Das ist keine Vermutung, sondern der Weg, den die Suche vorgibt: Wer „Makler" und einen Ort eintippt, bekommt zuerst die Karte mit drei Einträgen, Sternen und Anzahl.

Trotzdem ist das der Kanal, den viele Makler liegen lassen – oft aus einem nachvollziehbaren Grund: Man will nicht betteln.

Warum drei aktuelle mehr wert sind als fünfzehn alte

Bewertungen altern sichtbar. Ein Profil mit fünfzehn Bewertungen, deren neueste aus 2022 stammt, liest sich wie ein Betrieb, der seitdem nichts mehr verkauft hat. Drei aus den letzten Monaten sagen das Gegenteil.

Dazu kommt: Aktualität ist ein Faktor dafür, wer überhaupt in den drei Karteneinträgen erscheint. Ein Profil, das regelmäßig neue Bewertungen bekommt, steht stabiler als eines mit einem alten Bestand.

Der Zeitpunkt, der funktioniert

Direkt nach dem Notartermin. Nicht drei Wochen später, nicht zu Weihnachten.

In diesem Moment ist die Erleichterung am größten, und die Arbeit ist frisch. Die Bitte kostet zwei Sätze: „Wenn Sie zufrieden waren, würde mir eine kurze Bewertung sehr helfen – ich schicke Ihnen den Link gleich per WhatsApp." Dann schicken Sie den Link innerhalb von fünf Minuten, solange das Gespräch nachwirkt.

Ein Link, kein Suchauftrag. Wer „googeln Sie mich und bewerten Sie dort" sagt, bekommt nichts.

Was rechtlich geht und was nicht

  • Fragen ist erlaubt. Auch aktiv und auch mit Link.
  • Bezahlen oder belohnen ist es nicht. Eine Bewertung gegen Gutschein ist eine geschäftliche Handlung, die als solche gekennzeichnet werden müsste – in der Praxis ein Wettbewerbsverstoß und ein Verstoß gegen die Richtlinien der Plattformen.
  • Selbst schreiben oder schreiben lassen ist Irreführung. Seit der Umsetzung der Omnibus-Richtlinie ausdrücklich verboten, mit spürbaren Bußgeldern.
  • Nur Zufriedene fragen ist heikel. Wer gezielt filtert und nur den Zufriedenen den Link schickt, bewegt sich in einem Graubereich. Fragen Sie alle – das ist zugleich die bessere Rückmeldung.

Was Sie mit einer schlechten Bewertung machen

Antworten. Sachlich, kurz, ohne Details zum Auftrag – der Datenschutz gilt auch hier, und eine Antwort, die den Fall ausbreitet, schadet mehr als die Bewertung.

Ein Profil ohne einzige kritische Stimme wirkt übrigens weniger glaubwürdig als eines mit einer, auf die souverän geantwortet wurde. Das ist einer der wenigen Fälle, in denen ein Makel nützt.

Empfehlungen: derselbe Mechanismus, ein anderer Kanal

Jeder abgeschlossene Verkauf hinterlässt mehr Kontakte, als viele nutzen: Käufer und Verkäufer, Notar, finanzierende Bank, Handwerker, Nachbarn.

Zwei Griffe, die nichts kosten: Melden Sie sich sechs Monate nach dem Notartermin noch einmal beim Käufer. Er ist inzwischen angekommen, und das Gespräch ist der natürlichste Moment, um zu fragen, ob im Bekanntenkreis jemand verkaufen will. Und bedanken Sie sich beim Notariat und bei der Bank für die Zusammenarbeit; beide sprechen regelmäßig mit Leuten, die einen Makler brauchen.

Woran Sie merken, dass es wirkt

Nicht an der Sternzahl. An der Art der Anrufe: Wer über eine Bewertung oder eine Empfehlung kommt, fragt nach einem Termin, nicht nach der Provision. Das ist der Unterschied zwischen einem Interessenten und einem Auftrag.

Weiterlesen: die drei Kanäle, die Eigentümer erreichen · was auf die eigene Seite gehört · was wir für Makler aufbauen.


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Der nächste Schritt

Drei Betriebe stehen vor Ihnen. Keiner davon arbeitet besser.

Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.

Was in dem Gespräch passiert

  1. Vorher sehen wir nach, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, wer in Ihrem Ort stattdessen genannt wird und was ein Suchender auf Ihrer Seite beantwortet bekommt.
  2. Im Termin gehen wir das zusammen durch – an Ihrer Seite, nicht an Folien. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute durchgehen und warum.
  3. Am Ende steht, was zu tun ist, in welcher Reihenfolge, und was es kostet. Trägt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir ab – das kommt vor.
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Eine Agentur lebt davon, dass Ihr Budget weiterläuft.

Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.

Was nach dem letzten Budgettag übrig ist

Endet mit dem Budget

  • Klickpreise je Besucher
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