Praxissoftware wechseln: was der Umstieg wirklich kostet
Bei Praxissoftware ist der Lizenzpreis oft der kleinste Posten. Datenübernahme, Einarbeitung und die Wochen mit halber Leistung entscheiden über den Wechsel.
Bei Praxissoftware ist der Lizenzpreis oft der kleinste Posten. Datenübernahme, Einarbeitung und die Wochen mit halber Leistung entscheiden über den Wechsel.
Der Lizenzpreis ist oft der kleinste Posten eines Softwarewechsels in einer Praxis. Er steht im Angebot, alle anderen nicht – und genau die entscheiden, ob sich der Wechsel rechnet.
| Posten | Was übersehen wird |
|---|---|
| Lizenz | Steht im Angebot. Meist je Arbeitsplatz im Monat. |
| Datenübernahme | Stammdaten kommen meist mit. Die Behandlungshistorie oft nicht – und sie ist der Teil, den Sie im Alltag brauchen. |
| Parallelbetrieb | Das alte System bleibt aus Aufbewahrungsgründen erreichbar. Häufig kostet es weiter. |
| Einarbeitung | Nicht nur die Schulung, sondern die Wochen danach: Jede Handlung dauert länger, bis sie sitzt. |
| Ausfallzeit | Oft der größte Posten. Rechnen Sie ehrlich mit einigen Wochen reduzierter Leistung. |
Wer diese Rechnung aufmacht, kommt bei einer Praxis mit drei Behandlern schnell auf mehr als die Jahreslizenz. Das ist kein Argument gegen den Wechsel – es ist das Argument dafür, ihn nur aus einem echten Grund zu machen.
Die Abrechnung läuft nicht sauber. Absetzungen, Nachfragen der Kassen, Verordnungen, die zurückkommen. Wenn dort regelmäßig Geld hängen bleibt, rechnet sich ein Wechsel schnell.
Die Terminvergabe frisst Stunden. Eine Anmeldung, die den halben Tag telefoniert, während im Wartezimmer jemand steht. Online-Terminbuchung mit echtem Abgleich zum Kalender ist der Punkt, an dem Software Zeit zurückgibt.
Der Anbieter hat aufgehört zu entwickeln. Erkennbar an ausbleibenden Aktualisierungen und daran, dass neue gesetzliche Anforderungen erst spät oder gar nicht kommen. Das ist kein Komfortproblem, das wird irgendwann ein rechtliches.
Der Support ist nicht erreichbar. Wenn am Montagmorgen nichts geht und niemand abnimmt, steht die Praxis. Alles andere ist verhandelbar, das nicht.
Lassen Sie sich nicht die Software zeigen, sondern Ihren eigenen Ablauf: Patient kommt ohne Termin, Verordnung ist unvollständig, Behandlung wird umgestellt, Rezept muss nachgefordert werden. Fünf Minuten an einem echten Fall sagen mehr als eine Stunde Vorführung.
Und fragen Sie nach zwei Praxen Ihrer Größe und Fachrichtung, die Sie selbst anrufen dürfen – nicht nach Referenzen auf einer Folie.
Wie kommen meine Daten wieder heraus, wenn ich in fünf Jahren wechseln will – vollständig, in einem Format, das ein anderes System lesen kann? Die Antwort darauf sagt mehr über den Anbieter als jede Funktionsliste.
Was eine Praxisseite leisten muss, damit sie überhaupt gefunden wird: die Praxisseite. Und wie dieselbe Grundlage dafür sorgt, dass die Praxis in KI-Antworten vorkommt: GEO-Optimierung.
Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.
Was in dem Gespräch passiert
Systemhaus, keine Werbeagentur
Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.
Was nach dem letzten Budgettag übrig ist
Endet mit dem Budget
Bleibt auf Ihrem Namen
8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.
Wie das aufgebaut wird