Werkstattsoftware: was sie im Alltag können muss
Werkstattsoftware entscheidet sich an sechs Funktionen, nicht am Umfang im Prospekt. Was an der Theke zählt – und der Posten, der in keinem Angebot steht.
Werkstattsoftware entscheidet sich an sechs Funktionen, nicht am Umfang im Prospekt. Was an der Theke zählt – und der Posten, der in keinem Angebot steht.
Eine Werkstattsoftware wird an der Theke bedient, nicht im Büro. Zwischen Kunde, Telefon und der Frage, ob das Teil da ist. Was dort zählt, steht in keinem Prospekt.
1. Fahrzeugdaten über die Schlüsselnummer. HSN und TSN eingeben, und der Fahrzeugtyp steht da – mit den Teilen, die dazu passen. Für einen Teil der Positionen reicht das nicht, weil Hersteller innerhalb einer Variante wechseln; dann wird die Fahrgestellnummer gebraucht. Beides sollte die Software können. Wer von Hand sucht, verliert pro Auftrag Minuten und greift bei Varianten daneben.
2. Teileverfügbarkeit im selben Fenster. Anbindung an Ihre Lieferanten, mit Preis und Verfügbarkeit, ohne das Programm zu wechseln. Fragen Sie nach Ihren Lieferanten namentlich – „gängige Schnittstellen" heißt oft: der eine, den Sie nicht nutzen.
3. Arbeitswerte hinterlegt. Herstellervorgaben für die Arbeitszeit je Position. Ohne sie schätzt jeder Meister anders, und die Kalkulation wird von der Tagesform bestimmt.
4. Kostenvoranschlag, der zum Auftrag wird. Ohne Neuerfassung. Klingt selbstverständlich, ist es nicht – bei manchen Systemen tippt jemand den Voranschlag ein zweites Mal ab.
5. Terminplanung mit Hebebühnen, nicht nur mit Uhrzeiten. Ein Termin belegt eine Bühne und einen Monteur. Ein Kalender, der nur Uhrzeiten kennt, führt zu drei Fahrzeugen um acht Uhr und einer leeren Halle um vierzehn.
6. Erinnerung an HU und Service. Wenig Aufwand, viel Umsatz. Der Bestand ist da, er muss nur angesprochen werden – viele Programme können es, genutzt wird es selten.
Die Umstellung. Stammdaten kommen meistens mit, die Fahrzeug- und Reparaturhistorie oft nicht – und genau die brauchen Sie, wenn ein Kunde nach zwei Jahren wiederkommt. Dazu einige Wochen, in denen alles länger dauert.
Rechnen Sie das gegen den Grund für den Wechsel. Ist der Grund „das alte System ist unübersichtlich", trägt es die Rechnung häufig nicht. Ist er „die Abrechnung mit Versicherungen läuft nicht" oder „der Anbieter entwickelt nicht mehr", trägt sie in der Regel.
| Frage | Was die Antwort verrät |
|---|---|
| „Zeigen Sie mir einen echten Auftrag von der Annahme bis zur Rechnung – mit einem Nachtrag mittendrin." | Der Nachtrag ist der Alltag. Systeme, die nur den geraden Weg können, fallen hier auf. |
| „Wie kommen meine Daten wieder heraus, wenn ich wechsle?" | Kommt hier ein Verweis auf den Support statt einer klaren Antwort, wissen Sie, wie fest Sie hängen würden. |
Wie Kunden die Werkstatt überhaupt finden: was das Kartenranking entscheidet. Und wer die Arbeit machen soll: Kfz-Mechatroniker finden.
Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.
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Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.
Was nach dem letzten Budgettag übrig ist
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