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KI-Sichtbarkeit messen: warum ein Durchlauf nichts sagt

KI-Sichtbarkeit messen: dieselbe Frage, dieselbe Stunde, zwei verschiedene Antworten. Wie eine Messung aussieht, der man trauen kann, und welche Zahl zählt.

Fragen Sie ChatGPT zweimal hintereinander nach den besten Betrieben Ihrer Branche in Ihrer Stadt. Sie bekommen zwei verschiedene Antworten. Nicht leicht verschiedene – oft überschneiden sich die genannten Namen nur teilweise.

Das ist kein Fehler des Systems, sondern seine Bauweise. Und es ist der Grund, warum viele Berichte über KI-Sichtbarkeit wertlos sind.

Warum ein Screenshot nichts beweist

Eine klassische Google-Position schwankt auch – wir haben dieselbe lokale Suche innerhalb einer Stunde auf Platz 1 und auf Platz 5 gesehen. Bei Sprachmodellen ist die Streuung größer, weil jede Antwort neu erzeugt wird und nicht aus einem festen Index abgerufen.

Wer Ihnen also einen Screenshot zeigt, auf dem Ihr Name fällt, zeigt Ihnen einen Wurf. Wer Ihnen einen zeigt, auf dem er nicht fällt, ebenfalls. Beides sagt über den Normalfall nichts.

Wie eine Messung aussieht, der man trauen kann

Dieselben Fragen, jeden Monat. Nicht die Fragen, die gut aussehen, sondern die, die ein Kunde tatsächlich stellt: nach der Leistung, nach dem Ort, nach einem konkreten Anliegen. Dreißig bis fünfzig Stück, einmal festgelegt und danach nicht mehr geändert – sonst misst man die Frage und nicht die Sichtbarkeit.

Mehrere Läufe je Frage. Mindestens fünf, an verschiedenen Tagen. Was zählt, ist die Nennungsquote: In wie viel Prozent der Läufe fiel der Name? Vier von fünf ist ein Ergebnis, eins von fünf ist Rauschen. Wo eine Position gemessen wird – etwa die Stelle in der Antwort –, zählt der Median über die Läufe, nicht der beste Wert.

Mehrere Systeme. ChatGPT, Perplexity, Google Gemini und die KI-Übersicht in der Google-Suche ziehen aus unterschiedlichen Quellen. Ein Betrieb kann in einem regelmäßig auftauchen und in einem anderen nie – und daraus folgt jeweils eine andere Arbeit.

Wer stattdessen genannt wird. Das ist die nützlichste Zeile im Bericht und fehlt in vielen. Wenn in dreißig Antworten immer dieselben zwei Namen fallen, lohnt es sich, deren Seiten anzusehen – dort steht, was das Modell gefunden hat und bei Ihnen nicht fand.

Die drei Zahlen, die reichen

ZahlWas sie sagt
NennungsquoteIn wie viel Prozent der Läufe fällt Ihr Name. Die Kernzahl für den Vergleich über die Zeit.
Position in der AntwortErstgenannt oder als Vierter im Nebensatz. Der Unterschied entscheidet, ob jemand anruft.
Quellen der AntwortWoher das Modell die Information über Sie hat. Steht dort Ihre eigene Seite, ist die Grundlage in Ordnung; stehen dort nur Verzeichnisse, fehlt sie.

Alles darüber hinaus ist Beschäftigung. Ein Bericht mit dreißig Kennzahlen verdeckt, dass die drei wichtigen sich nicht bewegt haben.

Was man selbst prüfen kann, heute

Der kleinste sinnvolle Test dauert zehn Minuten. Stellen Sie drei Fragen an zwei Systeme, jede dreimal, und notieren Sie in einer Tabelle, ob Ihr Name fällt und wer sonst genannt wird. Achtzehn Zeilen. Danach wissen Sie mehr als aus jedem Angebot, das Ihnen jemand zuschickt.

Und wenn Ihr Name nirgends fällt: Das ist bei lokalen Betrieben häufig. Eine häufige Ursache ist nicht schlechter Inhalt, sondern dass die Systeme die Seite gar nicht lesen dürfen. Schuld ist dann eine Voreinstellung beim Hoster oder ein Sicherheitsmodul, das alles aussperrt, was kein Browser ist.

Was dahintersteckt, erklärt der Artikel zu Generative Engine Optimization. Was daraus an Arbeit folgt, steht unter GEO-Optimierung, und was wir monatlich messen, unter KI-Sichtbarkeit.


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Der nächste Schritt

Drei Betriebe stehen vor Ihnen. Keiner davon arbeitet besser.

Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.

Was in dem Gespräch passiert

  1. Vorher sehen wir nach, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, wer in Ihrem Ort stattdessen genannt wird und was ein Suchender auf Ihrer Seite beantwortet bekommt.
  2. Im Termin gehen wir das zusammen durch – an Ihrer Seite, nicht an Folien. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute durchgehen und warum.
  3. Am Ende steht, was zu tun ist, in welcher Reihenfolge, und was es kostet. Trägt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir ab – das kommt vor.
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