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Google-Unternehmens­profil erstellen: die Reihenfolge

Google-Unternehmensprofil erstellen: zwanzig Minuten Arbeit, bis zu zwei Wochen Bestätigung. Die Reihenfolge – und die zwei Felder, an denen Profile oft scheitern.

Das Anlegen dauert zwanzig Minuten. Die Bestätigung dauert zwischen zwei Tagen und zwei Wochen. Dazwischen liegt der Teil, an dem viele etwas falsch machen – nicht aus Unwissen, sondern weil die Reihenfolge nicht offensichtlich ist.

Vorher: prüfen, ob es das Profil schon gibt

Google legt für viele Betriebe automatisch einen Eintrag an, aus Kartendaten, Verzeichnissen und Nutzermeldungen. Wer ein zweites anlegt, hat danach zwei – und Google zeigt mal das eine, mal das andere, beide unvollständig.

Also zuerst in Google Maps nach dem Betriebsnamen und der Adresse suchen. Erscheint ein Eintrag, steht dort „Inhaber dieses Unternehmens?" – das ist der richtige Weg. Ein Doppeleintrag lässt sich später nur über einen Zusammenführungsantrag beheben, und der kann dauern.

Die Reihenfolge beim Anlegen

1. Name – exakt wie im Handelsregister oder auf dem Schild. Keine Zusätze wie „Meisterbetrieb" oder „Ihr Partner für …". Solche Zusätze verstoßen gegen die Richtlinien, und Wettbewerber können sie melden. Wird das Profil deswegen gesperrt, kann es für Wochen weg sein.

2. Kategorie – die eine Hauptkategorie. Eines der wichtigsten Felder des Profils. Es entscheidet, bei welchen Suchen Sie überhaupt erscheinen können. Nehmen Sie die genaueste Kategorie, die Ihr Hauptgeschäft trifft – „Physiotherapeut“ statt „Arzt“, „Autowerkstatt“ statt „Werkstatt“. Zu allgemein kostet Sichtbarkeit; zu eng auch, dazu unten mehr.

3. Adresse oder Einzugsgebiet. Zwei verschiedene Betriebsarten: Wer Kunden am Standort empfängt, trägt die Adresse ein. Wer zum Kunden fährt, trägt ein Einzugsgebiet ein und blendet die Adresse aus. Wer das falsch setzt, riskiert, aus der Kartensuche zu fallen – ein häufiger stiller Fehler.

4. Telefon und Website. Die Nummer, die tatsächlich jemand abnimmt. Eine zentrale Nummer für mehrere Standorte schwächt die lokale Zuordnung.

5. Bestätigung anfordern. Per Postkarte, Telefon, E-Mail oder Video, je nach Branche und Verfügbarkeit. Die Postkarte braucht bis zu zwei Wochen und kommt manchmal nicht an. Wird sie nicht eingelöst, verfällt der Code nach 30 Tagen.

Erst nach der Bestätigung: der Rest

Vor der Bestätigung ist jede Änderung verloren, wenn etwas schiefgeht. Danach in dieser Reihenfolge:

FeldWarum es zählt
Leistungen, einzeln eingetragenEine der Quellen, aus denen Kartensuche und KI-Systeme ableiten, was Sie anbieten. Als Fließtext wirkungslos.
Öffnungszeiten inklusive FeiertagenNur mit korrekten Zeiten, auch an Feiertagen, erscheint das Profil richtig bei Suchen „jetzt geöffnet".
Fotos, mindestens zehnAußenansicht zuerst – sie entscheidet, ob jemand den Eingang findet.
Beschreibung, 750 ZeichenKeine URLs, die werden abgelehnt. Den Text können auch KI-Systeme auslesen.

Die zwei Felder, an denen Profile oft scheitern

Kategorie am Fachbegriff statt am Suchbegriff. Genau heißt nicht eng: Eine Praxis, die sich als „Manualtherapeut" einträgt, erscheint bei der Suche nach „Physiotherapie" schlechter – obwohl beides zutrifft. Die Regel für beide Richtungen: die genaueste Kategorie, die noch der Begriff ist, den ein Suchender tippt. Spezialgebiete kommen in die Nebenkategorien.

Einzugsgebiet und Adresse gleichzeitig. Wer eine Werkstatt hat und zusätzlich zum Kunden fährt, will beides eintragen. Google erlaubt das, aber gerankt wird vom Standort aus – das Einzugsgebiet bringt dafür wenig. Wer Kunden am Standort empfängt, lässt das Einzugsgebiet deshalb leer.

Den älteren Namen suchen immer noch viele: was aus Google My Business wurde. Wenn das Profil steht und trotzdem niemand anruft: was das Kartenranking entscheidet und welche drei Dinge lokal wirklich zählen.


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Was in dem Gespräch passiert

  1. Vorher sehen wir nach, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, wer in Ihrem Ort stattdessen genannt wird und was ein Suchender auf Ihrer Seite beantwortet bekommt.
  2. Im Termin gehen wir das zusammen durch – an Ihrer Seite, nicht an Folien. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute durchgehen und warum.
  3. Am Ende steht, was zu tun ist, in welcher Reihenfolge, und was es kostet. Trägt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir ab – das kommt vor.
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