Stellenanzeige kostenlos schalten: die vier Wege
Eine Stellenanzeige kostenlos schalten geht auf vier Wegen, drei davon nutzen wenige. Was sie leisten, was nicht, in welcher Reihenfolge.
Eine Stellenanzeige kostenlos schalten geht auf vier Wegen, drei davon nutzen wenige. Was sie leisten, was nicht, in welcher Reihenfolge.
Eine Anzeige bei einer der großen Börsen kostet für dreißig Tage einen vierstelligen Betrag – bei Stepstone Pro 1.449 Euro netto (Listenpreis 2026). Vier Wege kosten nichts. Drei davon nutzen wenige, und einer davon erscheint direkt bei Google.
Eine Stelle, die auf der eigenen Website in einer festgelegten Form ausgezeichnet ist, erscheint in der Stellensuche von Google. Das ist der Kasten mit Stellenangeboten, der über den normalen Treffern steht, wenn jemand nach einem Beruf und einem Ort sucht.
Es kostet nichts, es läuft, solange die Stelle online ist, und viele Firmenseiten tun es nicht.
Der Haken: Die Auszeichnung muss vollständig sein. Google verlangt fünf Angaben – Titel, Beschreibung, Veröffentlichungsdatum, Arbeitgeber und Einsatzort; Beschäftigungsart und Ablaufdatum sind empfohlen, nicht Pflicht. Fehlt eine Pflichtangabe, erscheint die Stelle nicht. Sichtbar wird das nur, wenn jemand nachsieht: Der Test für Rich-Suchergebnisse nennt das fehlende Feld, und die Search Console führt einen eigenen Bericht zu Stellenangeboten.
Kostenlos, reichweitenstark und von vielen Betrieben unterschätzt, weil sie die Qualität der Bewerbungen fürchten. Das ist je nach Beruf berechtigt und je nach Beruf falsch – bei Ausbildungsberufen und in Gesundheitsberufen läuft dort ein erheblicher Teil des Marktes.
Die Anzeige erscheint zusätzlich in der Google-Stellensuche, auch ohne eigene Auszeichnung. Wer nur einen Kanal bedienen kann, bedient diesen.
Offene Stellen lassen sich als Beitrag im eigenen Profil veröffentlichen. Sie erscheinen im Kasten neben dem Suchergebnis und in Maps – also genau dort, wo jemand schaut, der den Betrieb bereits kennt.
Das ist kein Kanal für Reichweite, sondern für die Leute in der Umgebung, die den Namen schon gehört haben. Beiträge laufen nach sechs Monaten aus und müssen erneuert werden.
Persönliche Kontakte und Empfehlungen waren 2025 bei 27 Prozent aller Neueinstellungen entscheidend – häufiger als jeder andere Weg (IAB-Stellenerhebung). Der Grund ist nicht Sympathie, sondern Vorauswahl: Wer empfiehlt, kennt beide Seiten und empfiehlt nicht, wer nicht passt.
Was es braucht, ist eine ausgesprochene Aufforderung und ein Betrag, der sich lohnt. Was es nicht braucht, ist ein Programm mit Regelwerk.
| Weg | Stärke | Grenze |
|---|---|---|
| Eigene Seite, ausgezeichnet | Dauerhaft, kostenlos, erscheint bei Google | Einmalige technische Einrichtung nötig |
| Bundesagentur | Große Reichweite, erscheint zusätzlich bei Google | Streuung je nach Beruf |
| Unternehmensprofil | Erreicht, wer den Betrieb kennt | Keine Reichweite darüber hinaus, läuft aus |
| Empfehlung | Beste Trefferquote, Vorauswahl inklusive | Begrenzt durch die Zahl der eigenen Leute |
Erst die eigene Seite auszeichnen – sie arbeitet danach ohne weiteres Zutun. Dann die Bundesagentur, weil es zehn Minuten dauert. Dann die Leute fragen. Das Profil zuletzt, weil es am wenigsten trägt.
Wenn danach nichts zurückkommt, liegt es selten am Kanal. Dann ist es der Text der Anzeige oder die Strecke danach.
Wie die Auszeichnung funktioniert: Google for Jobs. Warum auf gute Anzeigen nichts zurückkommt: sechs Gründe. Und was ein Betrieb mit dreißig Leuten an Arbeitgeberauftritt wirklich braucht: Employer Branding.
Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.
Was in dem Gespräch passiert
Systemhaus, keine Werbeagentur
Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.
Was nach dem letzten Budgettag übrig ist
Endet mit dem Budget
Bleibt auf Ihrem Namen
8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.
Wie das aufgebaut wird