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SEO für Anwälte: gesucht wird das Problem

SEO für Anwälte beginnt damit, dass viele nicht „Rechtsanwalt“ tippen. Gesucht wird die eigene Lage: Kündigung, Unfall, Erbe. Was für die Kanzleiseite folgt.

Viele googeln nicht „Rechtsanwalt". Gesucht wird oft die eigene Lage: Kündigung erhalten, Unfall ohne eigene Schuld, Erbe ausschlagen, Abmahnung im Briefkasten, Sorgerecht nach Trennung.

Wer das verstanden hat, hat die Hälfte der Arbeit hinter sich – weil daraus folgt, was auf der Kanzleiseite stehen muss.

Warum die klassische Kanzleiseite nicht gefunden wird

Sie beschreibt Rechtsgebiete: Arbeitsrecht, Familienrecht, Verkehrsrecht. Das sind die Begriffe der Kanzlei, nicht die des Mandanten. Ein Mandant weiß meistens nicht, dass sein Problem „Verkehrsrecht" heißt – er weiß, dass ihm jemand hinten reingefahren ist.

Eine Seite je Rechtsgebiet erreicht deshalb wenige. Eine Seite je Lage erreicht genau die Person, die gerade sucht.

Was daraus folgt

Eine Seite je Anliegen, nicht je Rechtsgebiet. „Kündigung erhalten – was jetzt zu tun ist" statt „Arbeitsrecht". Drei bis fünf solche Seiten wirken oft mehr als zwanzig Gebietsseiten.

Die Frist an den Anfang. Bei einer Kündigungsschutzklage sind es drei Wochen. Wer das im ersten Absatz schreibt, beantwortet die Frage, die der Leser tatsächlich hat – und kann dafür zitiert werden, auch von KI-Systemen.

Kosten benennen, soweit es geht. Eine häufige unausgesprochene Frage. Ein Absatz über Beratungsgebühr, Rechtsschutz und Prozesskostenhilfe nimmt mehr Hemmung als jede Vertrauensformel.

Den Ort nennen. Rechtsberatung ist ein lokales Geschäft. Die Stadt gehört in Überschrift, Text und Google-Profil – nicht zwölfmal, aber an den Stellen, wo sie hingehört.

Die Karte entscheidet oft vor der Website

Wer „anwalt arbeitsrecht" plus Ortsnamen sucht, sieht oft zuerst drei Karteneinträge. Angerufen wird von dort. Die Website wird danach angesehen – oder gar nicht.

Das Google-Unternehmensprofil einer Kanzlei ist deshalb kein Nebenschauplatz. Kategorie, Leistungen, Zeiten, Bewertungen und Antworten darauf entscheiden mit, ob das Telefon klingelt.

Was berufsrechtlich geht

Werbung ist Rechtsanwälten erlaubt, solange sie sachlich über die berufliche Tätigkeit informiert und nicht auf ein konkretes Mandat zielt. Fachliche Inhalte, Kostentransparenz und Ortsangaben sind unproblematisch. Heikel wird es bei Erfolgsversprechen, bei Vergleichen mit namentlich genannten Kollegen und bei der gezielten Ansprache konkret Betroffener.

Die Kammer rügt, entschieden wird vor dem Anwaltsgericht – und daneben droht die wettbewerbsrechtliche Abmahnung eines Kollegen. Ein kurzer Anruf bei der eigenen Kammer ist billiger als beides.

Was man sich sparen kann

MaßnahmeWarum sie selten trägt
Zwanzig RechtsgebietsseitenJede dünn, keine vollständig. Fünf gute Anliegen-Seiten schlagen sie oft deutlich.
Gekaufte Einträge in AnwaltsportalenDas Portal rankt, nicht Sie. Sie zahlen für Sichtbarkeit, die dem Portal gehört.
Juristische Fachsprache im TextDer Suchende tippt „Abfindung Kündigung", nicht „Auflösungsantrag nach § 9 KSchG".
Blog ohne PlanEin Beitrag im Quartal ist kein Kanal. Eine gepflegte Anliegen-Seite wirkt länger als zwanzig verwaiste Artikel.

Die Grundlage darunter: drei Dinge, der Rest ist Beschäftigung. Wie das Profil gepflegt wird: sechs Felder. Und wie dieselben Antworten dafür sorgen, dass eine KI die Kanzlei nennt: GEO-Optimierung.


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Der nächste Schritt

Drei Betriebe stehen vor Ihnen. Keiner davon arbeitet besser.

Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.

Was in dem Gespräch passiert

  1. Vorher sehen wir nach, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, wer in Ihrem Ort stattdessen genannt wird und was ein Suchender auf Ihrer Seite beantwortet bekommt.
  2. Im Termin gehen wir das zusammen durch – an Ihrer Seite, nicht an Folien. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute durchgehen und warum.
  3. Am Ende steht, was zu tun ist, in welcher Reihenfolge, und was es kostet. Trägt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir ab – das kommt vor.
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Systemhaus, keine Werbeagentur

Eine Agentur lebt davon, dass Ihr Budget weiterläuft.

Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.

Was nach dem letzten Budgettag übrig ist

Endet mit dem Budget

  • Klickpreise je Besucher
  • Anzeigen ohne Nachwirkung
  • Portalplätze neben dem Wettbewerb
  • Profile bei Dritten

Bleibt auf Ihrem Namen

  • Website und Quellcode
  • Google-Profil und Karte
  • Stellen bei Google Jobs
  • Inhalte, die die KI zitiert

8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.

Wie das aufgebaut wird