Fotos, Drohne, Home Staging: was sich rechnet und was nicht
Gute Bilder sind einer der günstigsten Hebel im Verkauf. Wo die Grenze liegt, was eine Drohne rechtlich verlangt – und wann Staging Geld verbrennt.
Gute Bilder sind einer der günstigsten Hebel im Verkauf. Wo die Grenze liegt, was eine Drohne rechtlich verlangt – und wann Staging Geld verbrennt.
Bilder gehören zu den günstigsten Hebeln im Verkaufsprozess. Sie entscheiden darüber, ob ein Objekt in der Ergebnisliste angeklickt wird – und alles, was danach kommt, hängt an diesem Klick.
Trotzdem werden Exposés regelmäßig mit Handyaufnahmen bei Deckenlicht bestückt. Die Rechnung dazu ist unangenehm einfach: Ein Fototermin mit einem Fotografen kostet einen Bruchteil der Provision, die am Verkauf hängt.
Eine Luftaufnahme lohnt bei Objekten, deren Wert in der Lage oder im Grundstück liegt: Einfamilienhaus mit Garten, Hof, Mehrfamilienhaus im Bestand, Gewerbeobjekt. Bei einer Eigentumswohnung im dritten Stock bringt sie nichts.
Rechtlich ist sie kein Selbstläufer. Der Betrieb fällt unter die EU-Drohnenverordnung: Registrierung als Betreiber, Kenntnisnachweis je nach Klasse und Gewicht, Haftpflichtversicherung, und Abstandsregeln zu Personen, Wohngrundstücken und Flugverbotszonen. Über fremden Wohngrundstücken ist der Flug ohne Zustimmung regelmäßig unzulässig.
Dazu die Persönlichkeitsrechte der Nachbarn: Aufnahmen, auf denen fremde Gärten, Terrassen oder Personen erkennbar sind, gehören nicht ins Exposé.
Für viele Makler heißt das: nicht selbst fliegen, sondern einen Dienstleister beauftragen, der Nachweis und Versicherung hat.
Staging wirkt vor allem bei leerstehenden Objekten und bei solchen, deren Einrichtung stark aus der Zeit fällt. Der Effekt ist weniger der höhere Preis als die kürzere Vermarktungsdauer: Ein Objekt, das kürzer steht, spart dem Eigentümer laufende Kosten und Ihnen Arbeit.
Wann es sich nicht rechnet: bei ohnehin nachgefragten Objekten in guter Lage, die auch ohne verkauft werden. Bei sehr niedrigen Kaufpreisen, wo die Kosten die Provision auffressen. Und bei Objekten mit baulichen Mängeln – dort verschiebt Staging nur den Moment der Enttäuschung auf den Besichtigungstermin.
Die ehrliche Alternative für kleine Budgets: aufräumen, entrümpeln, Wände weiß streichen, Beleuchtung tauschen. Das ist kein Staging, holt aber einen guten Teil des Effekts.
Sie sparen Besichtigungen mit Interessenten, die nach fünf Minuten wieder gehen. Bei gefragten Objekten mit vielen Anfragen ist das eine echte Entlastung; bei Objekten, die ohnehin schwer laufen, ersetzen sie keinen Termin.
Ein Punkt, der oft übersehen wird: Ein Rundgang zeigt Mängel, die auf ausgewählten Fotos nicht zu sehen sind. Das ist im Zweifel gut – Interessenten, die trotzdem kommen, kommen ernsthaft.
Weiterlesen: was ins Exposé gehört · warum die Objektseite Ihnen gehören sollte · was wir für Makler aufbauen.
Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.
Was in dem Gespräch passiert
Systemhaus, keine Werbeagentur
Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.
Was nach dem letzten Budgettag übrig ist
Endet mit dem Budget
Bleibt auf Ihrem Namen
8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.
Wie das aufgebaut wird