Handwerkersoftware: die Fragen vor der Demo
Handwerkersoftware führt jede Demo rund vor, dafür ist sie gebaut. Sechs Fragen vorher zeigen, was im Alltag bleibt und was der Wechsel wirklich kostet.
Handwerkersoftware führt jede Demo rund vor, dafür ist sie gebaut. Sechs Fragen vorher zeigen, was im Alltag bleibt und was der Wechsel wirklich kostet.
Eine Handwerkersoftware wechselt man selten. Entsprechend aufwendig sind die Vorführungen der Anbieter – und entsprechend wenig erfährt man darin über den Alltag danach.
Sechs Fragen vorher sortieren die Anbieter schneller als jede Funktionsliste.
Die entscheidende Stelle ist nicht das Büro, sondern die Baustelle. Wenn der Monteur seine Stunden abends auf einem Zettel notiert und sie am Freitag jemand abtippt, spart die Software nichts – sie verlagert nur, wo getippt wird.
Fragen Sie konkret: Wie erfasst ein Monteur ohne Netz auf der Baustelle Zeit und Material? Läuft das offline weiter und synchronisiert später, oder steht er?
Jede Software kann Angebote und Rechnungen. Der Unterschied liegt dazwischen: Nachträge, Teillieferungen, Abschlagsrechnungen, geänderte Mengen nach Aufmaß. Lassen Sie sich diesen Weg an einem echten Vorgang zeigen, nicht das leere Formular.
Wer mit Großhandelskatalogen arbeitet, braucht eine funktionierende Schnittstelle zu seinen Lieferanten – in der Praxis meist über den Datanorm-Standard oder einen direkten Zugang. Ohne sie pflegt jemand Preise von Hand, und das ist die Stelle, an der eine Software im Alltag aufgegeben wird.
Fragen Sie nach Ihren Lieferanten namentlich, nicht nach „gängigen Schnittstellen".
Der Punkt, der in Vorführungen selten vorkommt. Kann man Kunden, Vorgänge und Belege vollständig exportieren, in einem Format, das ein anderes System lesen kann? Ein Export als PDF ist kein Export, sondern ein Aktenschrank.
Diese Frage kostet nichts und beantwortet gleichzeitig, wie der Anbieter über Bindung denkt.
| Posten | Was ihn ausmacht |
|---|---|
| Lizenz | Der sichtbare Teil, meist je Arbeitsplatz im Monat |
| Datenübernahme | Stammdaten, offene Vorgänge, Historie. Wird oft pauschal angeboten und deckt die Historie nicht ab |
| Einrichtung | Nummernkreise, Vorlagen, Rechte, Schnittstellen |
| Schulung | Nicht nur der erste Tag – der zweite, vier Wochen später, ist der wirksame |
| Die ersten Wochen | Oft der größte Posten – und einer, der in keinem Angebot steht: Ihr Betrieb arbeitet eine Zeit lang langsamer |
Nicht, ob es einen Support gibt – den behauptet jeder. Sondern: Wie lange dauert der Rückruf tatsächlich, ist er im Preis enthalten, und gibt es ihn auch nachmittags? Lassen Sie sich zwei Kunden nennen, die Sie selbst anrufen dürfen. Ein Anbieter, der das nicht kann, hat seine Antwort schon gegeben.
Funktionsvergleiche als Tabelle. Sie stammen oft von Anbietern oder von Portalen, die Provision bekommen, und in solchen Listen hat fast jede Software jeden Haken. Der Unterschied liegt darin, wie gut eine Funktion gemacht ist – und das sieht man nur, wenn man einen eigenen, echten Vorgang durchspielt.
Woher die Aufträge kommen, für die man die Software braucht: fünf Quellen ohne Vermittlungsgebühr. Und was die eigene Seite dazu beitragen muss: die Handwerkerseite.
Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.
Was in dem Gespräch passiert
Systemhaus, keine Werbeagentur
Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.
Was nach dem letzten Budgettag übrig ist
Endet mit dem Budget
Bleibt auf Ihrem Namen
8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.
Wie das aufgebaut wird