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Aufträge für Handwerker: woher sie wirklich kommen

Aufträge für Handwerker: Portale verkaufen dieselbe Anfrage an mehrere Betriebe. Fünf Quellen ohne Vermittlungsgebühr, sortiert nach Kosten je Anfrage.

Die Portale, die Handwerkeraufträge vermitteln, verkaufen dieselbe Anfrage an mehrere Betriebe. Das ist ihr Geschäftsmodell, nicht ihr Fehler – man sollte es nur kennen, bevor man dort Geld einsetzt.

Fünf Quellen kommen ohne Vermittlungsgebühr aus. Sortiert danach, was eine Anfrage tatsächlich kostet.

1. Die Karte – und warum sie beim Handwerk anders wirkt

Bei einer Störung wird nicht verglichen. Wer ohne Warmwasser dasteht, tippt die Leistung und den Ort ins Handy und ruft den ersten an, der erreichbar wirkt. Das unterscheidet Handwerksanfragen von vielen anderen Branchen: Der Kaufprozess dauert keine Tage, sondern Minuten.

Daraus folgt zweierlei. Erstens zählt die telefonische Erreichbarkeit im Profil mehr als alles andere – ein Eintrag, bei dem niemand abnimmt, verbrennt den Platz. Zweitens lohnt sich die Angabe von Notdienstzeiten, weil Google bei Suchen mit Dringlichkeit bevorzugt zeigt, was gerade geöffnet hat.

Für planbare Aufträge – Sanierung, Wallbox, neue Heizung – läuft es umgekehrt: Dort wird verglichen, und dann entscheidet, was auf der Seite über die konkrete Leistung steht.

2. Bestandskunden, die nichts von Ihnen hören

Eine der günstigsten Auftragsquellen – und eine oft vernachlässigte. Ein Kunde, für den Sie vor drei Jahren eine Heizung eingebaut haben, ruft bei der nächsten Sache nur dann wieder an, wenn er sich an den Namen erinnert.

Ein Wartungsangebot per Post, einmal im Jahr, kostet Porto. Gemessen am Aufwand bringt kaum eine Maßnahme in diesem Text mehr Aufträge.

3. Die eigene Seite für die konkrete Leistung

Gesucht wird nicht „Elektriker", sondern „Wallbox installieren lassen", „Zählerschrank erneuern", „Heizung auf Wärmepumpe umstellen". Wer diese Leistungen auf der eigenen Seite einzeln benennt und die üblichen Fragen dazu beantwortet, wird dafür gefunden.

Das sind die Aufträge mit der besseren Marge – und es sind zugleich die Sätze, die ein Sprachmodell zitiert, wenn jemand es nach einem Betrieb in der Gegend fragt.

4. Handwerker, die anderes machen

Der Maler kennt den Kunden, der einen Elektriker braucht. Der Elektriker kennt den, der einen Heizungsbauer braucht. Das funktioniert seit jeher und wird trotzdem selten gezielt betrieben – meistens fehlt nur die ausgesprochene Absprache.

5. Ausschreibungen und gewerbliche Auftraggeber

Aufwendiger, dafür planbarer: Hausverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften, Handwerkerpools größerer Betriebe. Der Zugang ist mühsam, der Bestand danach aber stabil und unabhängig vom Privatkundengeschäft.

Was die Portale leisten und was nicht

StärkeGrenze
Anfragen ab dem ersten Tag, ohne VorlaufDieselbe Anfrage geht an mehrere Betriebe – entschieden wird häufig über den Preis
Nützlich bei AuslastungslückenKosten je Anfrage steigen mit der Zahl der Wettbewerber am Ort
Kein eigener Aufbau nötigDer Kunde gehört der Plattform. Endet das Abonnement, endet der Zufluss am selben Tag

Das ist kein Argument gegen Portale – es ist ein Argument dagegen, sie als einzige Quelle zu haben.

Die Reihenfolge, wenn wenig Zeit ist

Google-Profil vollständig ausfüllen, zwei Stunden, einmalig. Dann die drei bis fünf Leistungen mit der besten Marge auf der eigenen Seite einzeln beschreiben. Dann die Bestandskunden anschreiben. Alles Weitere danach.

Was die Seite dafür können muss: sechs Dinge. Wie das Profil gepflegt wird: sechs Felder. Und wie dieselbe Grundlage dafür sorgt, dass ChatGPT den Namen nennt: GEO-Optimierung.


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Der nächste Schritt

Drei Betriebe stehen vor Ihnen. Keiner davon arbeitet besser.

Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.

Was in dem Gespräch passiert

  1. Vorher sehen wir nach, wo Sie bei Google und auf der Karte stehen, wer in Ihrem Ort stattdessen genannt wird und was ein Suchender auf Ihrer Seite beantwortet bekommt.
  2. Im Termin gehen wir das zusammen durch – an Ihrer Seite, nicht an Folien. Sie sehen, welche Anfragen Ihnen heute durchgehen und warum.
  3. Am Ende steht, was zu tun ist, in welcher Reihenfolge, und was es kostet. Trägt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir ab – das kommt vor.
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