Kanzleisoftware auswählen: die Fragen vor der Demo
Jede Demo sieht gut aus – dafür ist sie gebaut. Vier Fragen vorher zeigen, was die Software im Alltag wirklich kann.
Jede Demo sieht gut aus – dafür ist sie gebaut. Vier Fragen vorher zeigen, was die Software im Alltag wirklich kann.
Eine Kanzleisoftware wechselt man selten. Entsprechend aufwendig sind die Präsentationen der Anbieter – und entsprechend wenig erfährt man in ihnen über den Alltag danach.
Umso nützlicher ist es, vorher zu wissen, woran die Sache tatsächlich hängt.
Der Belegweg vom Mandanten bis zur Buchung. Nicht die Buchführung selbst – die kann jede Software. Entscheidend ist, wie der Beleg hereinkommt: App, Mail, Schnittstelle zur Kasse, zur Warenwirtschaft, zum Bankkonto. Jeder Bruch in dieser Kette kostet Sie monatlich Zeit, die keine Auswertung zurückholt.
Die Fristenüberwachung. Sie ist der Grund, warum eine Kanzlei überhaupt eine Software braucht und nicht eine Buchhaltung. Wie werden Fristen erzeugt, wer sieht sie, was passiert bei Abwesenheit, und wie sieht der Nachweis aus, wenn es einmal eng wird.
Der Datenaustausch mit der Finanzverwaltung. Elektronische Übermittlung, Vollmachtsdatenbank, Bescheiddatenabholung. Was hier fehlt, müssen Menschen erledigen.
Was Ihre Mitarbeiter schon können. Die ehrlichste Position in der Rechnung. Eine Software, die 20 % effizienter ist und drei Monate Einarbeitung kostet, ist im ersten Jahr ein Verlustgeschäft – und im zweiten nur dann keines, wenn niemand kündigt.
„Zeigen Sie mir einen vollständigen Mandantenfall – vom eingehenden Beleg bis zum abgelegten Bescheid, ohne Zwischenexport."
Wer dafür Daten exportieren und wieder einlesen muss, hat mehrere Programme unter einer Oberfläche. Das kann funktionieren, kostet aber jeden Monat genau die Zeit, die Sie sparen wollten.
| Position | Warum sie übersehen wird |
|---|---|
| Lizenz je Arbeitsplatz | steht im Angebot – die einzige Zahl, die alle vergleichen |
| Datenmigration | Altdaten, Historie, Belegarchiv; oft als Projekt kalkuliert |
| Schulung | pro Kopf, realistisch zweimal |
| Produktivitätsverlust | die ersten Monate nach dem Umstieg – leicht die größte Position |
| Parallelbetrieb | doppelte Lizenz während des Übergangs |
| Schnittstellen zu Mandantensystemen | jede einzeln, und jede kann scheitern |
Kein guter Grund: eine Lizenzerhöhung. Sie ist in der Regel kleiner als die Wechselkosten.
Kein System bringt Ihnen Mandate. Wer neue Mandanten will, wird gefunden oder empfohlen – beides entscheidet sich außerhalb der Kanzleisoftware, im Google-Unternehmensprofil und auf der eigenen Seite.
Das ist kein Nebensatz: Kanzleien investieren viel Geld in interne Abläufe und lassen gleichzeitig einen Karteneintrag unbearbeitet, über den jeden Monat Suchende laufen.
Weiterlesen: wann sich ein Wechsel rechnet · was der Mandant von alldem merkt · was wir für Kanzleien aufbauen.
Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.
Was in dem Gespräch passiert
Systemhaus, keine Werbeagentur
Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.
Was nach dem letzten Budgettag übrig ist
Endet mit dem Budget
Bleibt auf Ihrem Namen
8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.
Wie das aufgebaut wird