SEO für Steuerberater: drei Hebel, zwei davon kostenlos
Gesucht wird nicht „Steuerberater", sondern das Problem. Welche Seiten eine Kanzlei braucht und warum die Karte mehr bewegt.
Gesucht wird nicht „Steuerberater", sondern das Problem. Welche Seiten eine Kanzlei braucht und warum die Karte mehr bewegt.
Wer nur „Steuerberater" eintippt, sucht oft eine Liste, einen Vergleich oder eine Definition. Wer einen Berater braucht, sucht häufig sein Problem: Betriebsprüfung, Selbstanzeige, Unternehmensnachfolge, Gründung, Erbschaftsteuer, Vermietung.
Das ist die ganze Grundlage, und viele Kanzleiseiten sind dagegen gebaut.
Er bewegt bei lokalen Suchen mehr als die Website. Wer „Steuerberater" und einen Ort eintippt, bekommt zuerst die Karte mit drei Einträgen. Dort landen Sie über Ihr Google-Unternehmensprofil, und es entscheiden vor allem drei Dinge: die richtige Hauptkategorie, vollständige Angaben – Zeiten, Leistungen, Fotos, Ansprechpartner – und Bewertungen aus dem laufenden Jahr.
Der Eintrag kostet nichts außer Pflege. Er ist trotzdem bei vielen Kanzleien halb leer: keine Leistungen hinterlegt, letzte Bewertung aus 2023, Kategorie zu allgemein.
Nicht eine Leistungsseite mit einer Aufzählung von zwölf Punkten. Eine eigene Seite je Thema, mit der Frage als Überschrift und einer echten Antwort darunter.
Eine Seite „Betriebsprüfung" sollte beantworten: Was passiert zuerst? Wie lange dauert es? Was kostet Ihre Begleitung? Was soll der Mandant tun, bevor er anruft? Das sind die Fragen, die am Telefon gestellt werden – und genau die werden auch eingetippt.
Drei bis fünf solcher Seiten schlagen dreißig Seiten Allgemeines. Und sie haben einen zweiten Nutzen: Wenn jemand ChatGPT nach einem Steuerberater für ein bestimmtes Thema in seiner Stadt fragt, wird die Antwort aus Texten gebaut, die eine Frage klar beantworten. Aus einer Leistungsaufzählung lässt sich nichts zitieren.
Der Teil, den kein Entwurf zeigt. Suchmaschinen lesen hinterlegte Angaben: Art der Einrichtung, Adresse, Öffnungszeiten, Ansprechpartner, offene Stellen. Diese Angaben stützen den Karteneintrag, und ohne sie erscheint eine Stelle von Ihrer eigenen Seite nicht in der Stellenbox.
Fehlt diese Schicht, ist die Seite gestalterisch tadellos und in der Suche unsichtbar. Prüfen lässt sich das in zwei Minuten im Quelltext – oder daran, ob Ihre offene Stelle bei einer Google-Suche im Stellenkasten auftaucht. Tut sie das nicht, fehlt die Schicht.
Monatlich, und zwar dieselben drei Zahlen: Position für Ihre Schwerpunkte plus Ort, Anrufe und Wegbeschreibungen aus dem Unternehmensprofil, Anfragen über die Seite.
Eine einzelne Messung sagt dabei wenig – lokale Positionen schwanken je Abruf. Nehmen Sie den Median aus mehreren Abfragen, sonst diskutieren Sie über Rauschen.
Der Karteneintrag wirkt in Tagen bis Wochen. Die Schwerpunktseiten brauchen einige Wochen, bis Google sie einsortiert hat und sie stabil stehen. Wer vorher aufhört, hat die Arbeit umsonst gemacht.
Weiterlesen: wie die Kanzleiseite aufgebaut sein muss · was das Berufsrecht erlaubt · was wir für Kanzleien aufbauen.
Wer in Ihrem Ort sucht, sieht eine Handvoll Namen. Steht Ihrer nicht darunter, ist der Auftrag vergeben, bevor Sie davon erfahren. Im Gespräch sagen wir Ihnen, woran es liegt.
Was in dem Gespräch passiert
Systemhaus, keine Werbeagentur
Einmal aufgebaut, danach instand gehalten. Alles steht unter Ihrer Domain – auch wenn Sie morgen kündigen.
Was nach dem letzten Budgettag übrig ist
Endet mit dem Budget
Bleibt auf Ihrem Namen
8 Wochen Bewegt sich nach Livegang nichts, arbeiten wir ohne Monatsgebühr weiter – bis es sich bewegt. Gemessen jeden Monat, in Google und in den Antworten der KI.
Wie das aufgebaut wird