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Umsatz-Optimierung · 6. April 2026 · 11 MIN LESEZEIT

Was kostet eine Webseite für Handwerker? Ehrliche Preise 2026

Von 0€ Baukasten bis 10.000€ Agentur - was lohnt sich wirklich? Echte Zahlen, versteckte Kosten und worauf es ankommt.

"Was kostet denn so eine Webseite?" - die Frage hören wir fast jeden Tag. Und die ehrliche Antwort lautet erstmal: Es kommt drauf an. Aber das ist dir natürlich keine Hilfe.

Also machen wir es konkret. In diesem Artikel bekommst du echte Zahlen für 2026, die versteckten Kosten die niemand gern nennt, und eine klare Einordnung, was sich für einen Handwerksbetrieb wirklich lohnt. Ohne Verkaufsmasche.

Wichtig vorweg: Der reine Preis sagt wenig. Eine Seite für 200 Euro, die niemand findet und über die niemand anfragt, ist teurer als eine Seite für 2.000 Euro, die dir jeden Monat neue Aufträge bringt.

Die vier Wege zur eigenen Webseite

Grob gibt es vier Optionen, und sie unterscheiden sich massiv in Preis, Aufwand und Ergebnis.

Option 1: Selber bauen mit dem Baukasten

Wix, Jimdo, WordPress.com und Co. werben mit "kostenlos" oder "ab 10 Euro im Monat". Klingt unschlagbar.

  • Sichtbarer Preis: 0 bis 25 Euro im Monat
  • Setup-Kosten: keine
  • Dein Zeitaufwand: hoch - schnell 20 bis 40 Stunden, bis etwas Brauchbares steht

Der Haken: Deine Zeit ist nicht gratis. Wenn du als Inhaber 30 Stunden an einer Seite bastelst statt zu arbeiten oder Aufträge zu holen, kostet dich das real mehrere tausend Euro. Und das Ergebnis sieht meistens nach Baukasten aus, lädt langsam und rankt schlecht bei Google. Die "kostenlose" Seite ist oft die teuerste - weil sie dir Anfragen kostet, die du nie zu Gesicht bekommst.

Option 2: Freelancer mit Vorlage

Ein selbstständiger Webdesigner nimmt ein Template und passt es für dich an. Solide Mitte.

  • Setup-Kosten: 800 bis 2.500 Euro einmalig
  • Laufend: Hosting 5 bis 20 Euro im Monat, Pflege je nach Vereinbarung
  • Dein Zeitaufwand: mittel

Die Qualität schwankt stark - vom Profi bis zum Studenten ist alles dabei. Das größere Problem ist oft danach: Was passiert, wenn der Freelancer keine Zeit hat, krank wird oder den Job aufgibt? Dann sitzt du auf einer Seite, die niemand pflegt, und jede kleine Änderung wird zur Odyssee.

Option 3: Klassische Agentur

Die Vollbetreuung mit Workshop, Konzept, Design, Entwicklung. Hochwertig, aber teuer.

  • Setup-Kosten: oft 3.000 bis 10.000 Euro, nach oben offen
  • Laufend: 100 bis 500 Euro im Monat für Wartung und Betreuung
  • Dein Zeitaufwand: hoch - Workshops, Abstimmungen, Freigaben über Wochen

Für einen mittelständischen Betrieb mit eigener Marketingabteilung kann das passen. Für eine Werkstatt oder einen SHK-Betrieb ist es meistens überdimensioniert. Du zahlst für Prozesse und Strukturen, die du gar nicht brauchst.

Option 4: Spezialisierter Service für lokale Betriebe

Ein Anbieter, der ausschließlich Webseiten für lokale Service-Betriebe baut und pflegt - so wie wir. Premium-Technik zum kalkulierbaren Preis.

  • Setup-Kosten: bei uns 499 Euro einmalig
  • Laufend: ab 69 Euro im Monat, inklusive Hosting, Pflege, Updates und Sicherheit
  • Dein Zeitaufwand: minimal - rund eine Stunde insgesamt

Der Vorteil: Du bekommst Agentur-Qualität ohne Agentur-Aufwand und ohne Agentur-Preis. Den ersten Entwurf siehst du übrigens schon in 24 Stunden - wie das geht, steht in unserem Artikel Webseite in 24 Stunden.

Die versteckten Kosten, die niemand nennt

Beim Webseiten-Preis schauen die meisten nur auf die erste Zahl. Dabei liegt die Wahrheit in den laufenden und versteckten Posten:

  • Hosting: Die Seite muss irgendwo liegen - 5 bis 50 Euro im Monat, oft separat berechnet.
  • Wartung und Updates: Besonders bei WordPress ständig nötig, sonst wird die Seite zum Sicherheitsrisiko.
  • Änderungen: Neue Telefonnummer, neue Leistung, neues Foto - bei vielen Anbietern kostet jede Kleinigkeit extra.
  • Deine eigene Zeit: Der teuerste und am häufigsten vergessene Posten.
  • Entgangene Aufträge: Eine schlechte oder langsame Seite kostet dich Anfragen, die du nie siehst - die teuerste Rechnung von allen.
Frag nie nur "Was kostet die Seite?", sondern "Was kostet sie mich im ersten Jahr - inklusive Hosting, Pflege und meiner Zeit?"

Was zählt wirklich: der Ertrag

Rechne es einmal andersrum durch. Sagen wir, ein durchschnittlicher Auftrag bringt dir 400 Euro Deckungsbeitrag. Wenn deine Webseite dir nur einen zusätzlichen Auftrag pro Monat bringt, sind das 4.800 Euro im Jahr. Eine Seite für 499 Euro Setup plus rund 600 Euro im Jahr hat sich damit nach wenigen Wochen bezahlt gemacht.

Die richtige Frage ist also nicht "Wie billig?", sondern "Bringt mir die Seite mehr als sie kostet?". Bei einer Seite, die gefunden wird, schnell lädt und zum Anrufen einlädt, lautet die Antwort fast immer ja.

Kurz gesagt: Vom Baukasten bis zur Agentur reicht die Spanne von 0 bis 10.000 Euro - aber der reine Preis ist die falsche Kennzahl. Entscheidend ist, ob die Seite dir mehr Aufträge bringt als sie kostet.

Willst du wissen, was für deinen Betrieb sinnvoll ist? Schau dir unseren Service an oder buch direkt 15 Minuten Telefonat.

Setup-Gebühr oder Monatspreis - was ist besser?

Viele Betriebe fragen sich, ob sie lieber einmal einen größeren Betrag zahlen oder monatlich. Beides hat seine Berechtigung, und es hängt von deinem Modell ab.

  • Einmalkauf: Du zahlst einmal viel und die Seite "gehört" dir. Klingt gut, aber Pflege, Hosting und Updates kommen meist trotzdem laufend dazu - und ohne Pflege veraltet eine Seite schneller, als dir lieb ist.
  • Monatsmodell: Niedriger Einstieg, planbare Kosten, und Pflege ist eingebaut. Du behandelst die Webseite wie Strom oder Versicherung - ein kalkulierbarer Posten, der einfach läuft.

Für die meisten Handwerksbetriebe ist das Monatsmodell entspannter, weil du nie wieder vor der Frage stehst "Wer kümmert sich eigentlich um die Seite?". Das ist schon erledigt.

Der Denkfehler bei der billigen Seite

Der häufigste Fehler ist, die Webseite als Kostenpunkt zu sehen statt als Investition. Wer nur auf den Preis schaut, landet schnell bei der billigsten Lösung - und merkt erst Monate später, dass über die Seite kaum jemand anfragt.

Stell es dir wie einen Firmenwagen vor: Der billigste Transporter ist selten der wirtschaftlichste, wenn er ständig in der Werkstatt steht. Bei der Webseite ist es genauso. Die Frage ist nicht, was sie kostet, sondern was sie für dich erwirtschaftet. Eine Seite, die niemand findet, ist auch für 200 Euro zu teuer.

Worauf du beim Preis-Vergleich achten solltest

Bevor du irgendwo unterschreibst, klär diese Punkte:

  1. Sind Hosting, Pflege und Updates im Preis enthalten oder kommen sie obendrauf?
  2. Was kostet eine Änderung, wenn sich deine Öffnungszeiten oder Leistungen ändern?
  3. Wie schnell lädt die Seite und ist sie für Google sauber aufgebaut?
  4. Gehört dir die Seite, oder bist du in einem System gefangen, aus dem du nicht rauskommst?
  5. Wie viel Zeit musst du selbst investieren?

Ein guter Anbieter beantwortet das offen. Wer drumherum redet, hat oft etwas zu verbergen. Übrigens lohnt sich auch ein Blick darauf, ob du überhaupt das schwerfällige WordPress oder lieber eine moderne Webseite brauchst.

Fazit

Eine Handwerker-Webseite kann zwischen null und zehntausend Euro kosten - die Spanne sagt für sich genommen nichts aus. Was zählt, ist das Gesamtbild aus Setup, laufenden Kosten, deinem Zeitaufwand und vor allem dem, was die Seite an Aufträgen zurückbringt.

Für die meisten lokalen Betriebe ist ein spezialisierter Service mit klarem Festpreis, inklusive Pflege und minimalem Aufwand, der vernünftigste Weg. Schau dir den Service an oder buch direkt 15 Minuten Telefonat, dann rechnen wir es ehrlich für deinen Fall durch.


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